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Qualitätsprogramme

Wir wollen Patienten schnell helfen. Aus diesem Grund führen wir aus eigener Kraft verschiedene Qualitätsprogramme zur Verbesserung der Spenderdaten durch: Informieren Sie sich hier über die Typisierungsqualität der DKMS, die Prospektive Typisierung, unser Hochrisikoprogramm sowie unser Replacement Donor Program.

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Bei einer Typisierung werden die Gewebemerkmale eines Spenders analysiert. Je detaillierter (d.h. „hochaufgelöster“) die Gewebemerkmale eines Spenders vorliegen, desto schneller kann überprüft werden, ob er oder sie für einen Patienten zum Lebensretter werden kann, da eine Nachtypisierung entfällt.

Nach aktuellem wissenschaftlichem Stand müssen für eine erfolgreiche Transplantation möglichst zehn Merkmale zwischen Spender und Patient übereinstimmen. Um lebenswichtige Zeit zu sparen, führt die DKMS daher seit Mai 2010 direkt bei der Neuaufnahme aller Spender hochaufgelöste Typisierungen dieser zehn wichtigsten, für eine Transplantation relevanten Gewebemerkmale durch.

Die DKMS ist jedoch nicht nur in der Qualität führend. Die von uns beauftragten Labore arbeiten nach modernsten wissenschaftlichen Standards und sind in der Lage, monatlich mehr als 25.000 Proben zu typisieren. Personen, die sich bei der DKMS registrieren, können also sicher sein, dass ihre Gewebemerkmale so schnell wie möglich typisiert werden und der weltweiten Spendersuche zur Verfügung stehen.

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Nach aktuellem wissenschaftlichem Stand sollten für eine erfolgreiche Transplantation möglichst zehn Gewebemerkmale zwischen Spender und Patient übereinstimmen. 2009 startete die DKMS deshalb ein Pilotprojekt, bei dem über 50.000 potenzielle Spender bei der Neuaufnahme gleich auf alle zehn transplantationsrelevanten Merkmale typisiert wurden. Das Ergebnis: Die Suche nach einem Lebensretter konnte für Patienten nochmals beschleunigt werden. Aus diesem Grund werden seit 2010 alle DKMS-Spender bei der Neuaufnahme auf zehn Gewebemerkmale typisiert.

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In Notfällen: Finden statt suchen
Liegt ein Erkrankungsfall vor, bei dem ein Spender besonders schnell gefunden werden muss, kann der behandelnde Arzt das Hochrisikoprogramm der DKMS in Anspruch nehmen. Die DKMS bietet dabei unentgeltliche zusätzliche Typisierungen an, um die Suche für diesen Patienten so schnell wie möglich zu einem positiven Ergebnis zu führen. Dabei können pro Patient bis zu 400 Typisierungen bei der DKMS angefordert werden. Einzige Voraussetzung: Die offizielle Suche über das ZKRD Zentrales Knochenmarkspender-Register Deutschland wurde bereits eingeleitet.

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Doppelgänger gesucht
Kommt es bei einem Patienten zu einem Rückfall, ist es möglich, dass „sein“ Spender um eine erneute Spende gebeten wird. Außerdem werden Menschen, die schon einmal gespendet haben, relativ häufig erneut vom Suchzentrum angefragt, da von ihnen alle Gewebemerkmale bereits hochaufgelöst vorliegen. Um für alle Fälle einen Ersatzspender zu haben und um die Belastung für jeden Spender insgesamt möglichst gering zu halten, sucht die DKMS über das Replacement Donor Program für jeden Lebensspender einen „Zwilling“ mit identischen Gewebemerkmalskombinationen.

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