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Allgemeine
Presseinformationen

Wir machen Werbung fürs Leben. Und das mit Erfolg: Die DKMS ist mit 3.684.516 registrierten Spendern die größte Stammzellspenderdatei weltweit. Doch noch immer findet jeder fünfte Patient allein in Deutschland keinen passenden Spender. Gemeinsam können wir die Öffentlichkeit über die Stammzellspende informieren und diese Situation verbessern.


Ob Berichterstattung über eine Registrierungsaktion in Ihrer Region oder einer Firma, Berichte über prominente Unterstützer oder Fernsehberichte und Interviews – die Möglichkeiten der Berichtserstattung sind vielfältig.

Wählen Sie ihr Thema

Diese Auflistung soll Ihnen die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Stammzellspende vermitteln. Tiefergehende Informationen finden Sie in den Textbausteinen, die wir Ihnen im Bereich Downloads zur Verfügung stellen.

Allgemeine Informationen:

Neuerkrankungen Blutkrebs in Deutschland pro Jahr:
Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs.

Registrierte Stammzellspender bei der DKMS:
3.684.516

Registrierte Stammzellspender in ganz Deutschland:
über 4.7 Millionen

Registrierte Stammzellspender weltweit:
20.535.512 

Knochenmark- oder Stammzellspenden durch DKMS-Spender:
36.206

DKMS-Registrierungsaktionen pro Jahr:
über 1.000

Ehrenamtliche Helfer der DKMS pro Jahr:
ca. 15.000

Anzahl der Firmen und Betriebe, mit denen DKMS-Registrierungsaktionen durchgeführt wurden:
3.707

Registrierung und Entnahme:

Bedingungen für die Aufnahme in die DKMS:
18 bis 55 Jahre, gesund, Body-Mass-Index unter 40

Altersgrenze für eine Stammzell(-fremd-)spende:
bis zum 61. Geburtstag

Verhältnis Stammzellspende zu Knochenmarkspende:
ca. 80% SZE zu 20% KME

Entnahmemenge bei der Knochenmarkspende:
ca. 1 Liter Knochenmark-Blut-Gemisch, entspricht ca. 5% des Gesamtknochenmarks

Anwachsen der Stammzellen nach Knochenmarktransplantation:
nach ca. 20 bis 30 Tagen

Entnahmemenge bei der Stammzellspende:
ca. 300 ml = 300 bis 400 Millionen Stammzellen

Anwachsen der Stammzellen nach Stammzelltransplantation:
nach ca. 9 bis 14 Tagen

Wie kommen die Stammzellen zum Patienten?
Ein Kurier holt sie in der Entnahmeklinik ab und bringt sie persönlich zur Klinik des Patienten.

Sperrfrist zwischen Spende und gegenseitigem Kennenlernen von Spender und Patient:
2 Jahre in Deutschland, in anderen Ländern zum Teil unterschiedliche Gesetzgebung

Haben Sie weitere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf: presse@dkms.de
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Die Nabelschnur hat's in sich: Stammzellen aus Nabelschnurblut können Menschen helfen, bei denen die eigenen Stammzellen krankheitsbedingt nicht richtig funktionieren oder von Krebszellen verdrängt werden. Diese schweren Krankheiten sind z.B. Leukämie und andere lebensbedrohliche Erkrankungen des blutbildenden Systems. Bereits bei über 70 Erkrankungen konnten diese Stammzellen erfolgreich eingesetzt werden. Oft können diese Krankheiten durch den Einsatz von Chemo- und/oder Strahlentherapie besiegt werden. In vielen Fällen kann aber nur die Übertragung gesunder Stammzellen eines Fremdspenders den Patienten Hoffnung auf ein neues Leben geben. Eine ganz entscheidende Voraussetzung für eine Stammzellübertragung ist jedoch die fast hundertprozentige Übereinstimmung der Gewebemerkmale zwischen Spender und Patient. Das macht es so schwierig, für einen Patienten einen passenden Spender zu finden (1 : 20.000 bis 1 : mehreren Mio.).

Trotz Spenderdateien wie der DKMS findet noch immer jeder fünfte Patient keinen geeigneten Spender. Damit die Chancen steigen, den „Richtigen“ zu finden, ist es wichtig, dass auch möglichst viele Babys zu kleinen Helden werden und ihr Nabelschnurblut spenden.

Nabelschnurblut ist deshalb besonders geeignet, weil die darin enthaltenen Stammzellen noch nicht völlig ausgreift sind. Dadurch kann bei einer Transplantation die Ausprägung einer möglichen Abstoßungsreaktion (Graft-versus-Host-Disease) geringer sein als bei der Transplantation von Stammzellen, die zu einem späteren Zeitpunkt gewonnen werden. Aus diesem Grund ist es möglich, mit einer geringeren Übereinstimmung zwischen Spender und Empfänger zu transplantieren. Dies kommt insbesondere Patienten mit seltenen HLA-Merkmalskombinationen und Angehörigen ethnischer Minderheiten zugute. Somit stellt die Transplantation von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut eine sinnvolle Ergänzung zur Behandlung von Menschen mit Erkrankungen des blutbildenden Systems dar, die auf einen geeigneten Spender warten.

Bei Fragen zur DKMS Nabelschnurblutbank helfen wir Ihnen gerne weiter: henrich@dkms.de
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Die DKMS und die DKMS Nabelschnurblutbank haben das vornehmliche Ziel, Stammzellspender zu registrieren, um möglichst vielen Blutkrebspatienten, die ohne eine Stammzellspende nicht weiterleben können, eine zweite Chance auf Leben zu schenken.

Das Wohl der Patienten ist uns viel wert, und so ist es nur folgerichtig, dass wir zusätzlich zu diesen beiden Organisationen auch die DKMS LIFE gegründet haben, die sich dem Wohlbefinden an Krebs erkrankter Frauen widmet.

Die Idee ist ganz einfach: sich wohl fühlen fördert das Selbstwertgefühl und so den Heilungsprozess und die Gesundheit. Aber wer Heilung am dringendsten braucht, dem fehlt es gerade häufig an diesem Wohlgefühl.

Das Kosmetikseminar für Krebspatientinnen der DKMS LIFE gemeinnützige Gesellschaft mbH bietet krebskranken Frauen in Therapie umfassende Hilfe an und unterstützt die Betroffenen dabei, ihr Selbstwertgefühl und ihre Lebensfreude zurückzugewinnen.

Haben Sie Fragen zu DKMS LIFE? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf: presse@dkms.de
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