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DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei
gemeinnützige Gesellschaft mbH
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Alle Informationen
rund um die Stammzellspende
Hat Knochenmark etwas mit Rückenmark zu tun? Wie findet man den lebensrettenden Spender? Was genau passiert bei einer Stammzellspende und wie finanziert sich die DKMS? Hier beantworten wir Ihre Fragen. Weitere Antworten auf grundlegende Fragen bekommen Sie in unseren „Häufigen Fragen“.
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Sie haben von uns die Nachricht bekommen, dass Ihre Gewebemerkmale mit denen eines Patienten übereinstimmen. Im Folgenden klären wir Sie darüber auf, welche weiteren Schritte Sie in der Regel bis zur Stammzellspende erwarten. |
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Wie läuft eine Stammzellspende ab? Stammzellen befinden sich in allen Knochen, in hoher Anzahl vor allem im Beckenkamm, und können mit Hilfe von zwei unterschiedlichen Methoden gewonnen werden. Welches Verfahren angewendet wird, richtet sich nach den Bedürfnissen des Patienten. Nach Möglichkeit wird auf die Wünsche der Spender Rücksicht genommen. Es kommt vor, dass der Spender aus medizinischen Gründen nur für eines der Entnahmeverfahren geeignet ist. |
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Wie werden dem Patienten die Stammzellen übertragen? Die Überprüfung erfolgt anhand der Veränderung der Anzahl der im Blut vorhandenen Blutkörperchen. Wenn ein stetiger Anstieg weißer und roter Blutkörperchen sowie der Blutplättchen nachweisbar ist, steigt auch die Chance auf ein zweites Leben für den Patienten. |
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Wie findet man einen Stammzellspender? – Grundlagen der Spendersuche Sie kommen als Spender für einen bestimmten Patienten in Frage, wenn Ihre Gewebemerkmale, die sog. HLA-Merkmale (Humane-Leukozyten-Antigene), mit denen des Patienten übereinstimmen. Familiensuche Innerhalb der Familie ist die Wahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung der Gewebemerkmale von Spender und Patient am größten. So werden derzeit in Deutschland für ca. 30 Prozent der Patienten geeignete Spender innerhalb der Familie gefunden. Die Einzelwahrscheinlichkeit einer Übereinstimmung zwischen zwei Geschwistern liegt dabei zum Beispiel bei 25 Prozent, da jedes Kind seine Gewebemerkmale jeweils zur Hälfte von Vater und Mutter erbt.
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Die Krankenkasse des betroffenen Patienten bezahlt alle notwendigen Untersuchungen und Behandlungen im Vorfeld der Spende sowie Ihren eventuellen Krankenhausaufenthalt. Ebenso übernimmt sie die Kosten eines eventuellen Verdienstausfalls, Reisekosten und andere nichtmedizinische Aufwendungen. Die DKMS regelt alle organisatorischen Belange für Sie, Sie brauchen sich um nichts zu kümmern. Selbst die Krankenkassen-Abrechnung erfolgt über uns. Bei allen möglichen Fragen stehen wir Ihnen beratend zur Seite. |
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Wenn Sie einmal als genetischer Zwilling eines Patienten feststehen und Leben spenden können, werden Sie viele Fragen haben. Wer ist der Patient? Wo lebt er? Hat er Familie? Haben er und ich außer den Gewebemerkmalen noch weitere Gemeinsamkeiten? Ähnelt er mir? Auch Patienten möchten häufig wissen, wer ihr Held ist, und möchten den Spender kennenlernen. Diese Fragen und Wünsche können zumeist beantwortet bzw. erfüllt werden – aber Sie brauchen ein wenig Geduld. Die deutschen Richtlinien sehen vor, dass sich Spender und Patient erst zwei Jahre nach der Spende persönlich kennenlernen dürfen. In der Zeit zwischen Spende und Ablauf der Frist können Sie aber bereits ersten Kontakt zum Patienten aufnehmen: Vermittelt über die DKMS können Spender und Patient sich anonymisiert Briefe schreiben oder Geschenke austauschen. Die DKMS hat aus Datenschutzgründen keinen direkten Kontakt zu den Patienten und kann die Weitergabe der Post an die Patienten häufig nur schwer beeinflussen. Hier sind wir auf die Unterstützung der behandelnden Klinik angewiesen. Da die Patienten oft nach der Transplantation von einer anderen Klinik weiterbehandelt werden, kann es z.B. zu Verzögerungen kommen. Sollten Spender oder Patient während der Anonymitätsfrist z.B. mit Erfahrungsberichten ihrer Stammzellspende oder Transplantation an die Öffentlichkeit treten, ist es wichtig, dass auch hier die Anonymität gewahrt bleibt und keinerlei Möglichkeit besteht die Identität des Spenders oder Patienten zu ermitteln. Nach Ablauf der vorgesehenen Kontaktsperre können Spender und Patient sich auch direkt schreiben oder persönlich treffen – wiederum über die DKMS vermittelt, vorausgesetzt Sie und der Patient sind einverstanden.
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Trotz unserer Bemühungen die Öffentlichkeit über die Stammzellspende aufzuklären, existiert eine Reihe von Vorurteilen. Nachfolgend unterziehen wir die geläufigsten Vorurteile einem Fakten-Check. |