| Geri kendi ana sayfaya |
DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH
Um an Blutkrebs erkrankten Patienten zu helfen, initiierte Landrat Thomas Kubendorff vor einiger Zeit einen Aufruf an über Hundert Unternehmen im nordrhein-westfälischen Kreis Steinfurt. Er bat die Firmen, die langjährige Kooperation des Malteser Hilfsdienstes mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei unter Leitung von Wolfgang Krüper zu unterstützen. Diesem Aufruf kamen bislang elf Firmen nach. Darunter befindet sich jetzt auch die Privatbrauerei A. Rolinck GmbH & Co. KG.
Geschäftsführer Thomas Bressem sicherte die Finanzierung einer Registrierungsaktion für die eigenen Mitarbeiter zu und überreichte DKMS-Mitarbeiterin Ingrid Seipolt einen Scheck über zusätzliche 2.500 Euro. Dadurch ist es der DKMS möglich, fünfzig neue potenzielle Lebensretter in die Datei aufzunehmen.
Im Kreis Steinfurt gibt es bereits fast 29 .000 registrierte Spender. Damit liegt der Kreis im bundesweiten Vergleich der Kreise und kreisfreien Städte bereits auf dem elften Platz. Ein tolles, aber noch ausbaufähiges Ergebnis, hofft Kubendorff auf weitere Firmen und Mitarbeiter, die sich in den Dienst der guten Sache stellen.
Die Dorfgemeinschaft Varrelbusch in Niedersachsen zählt etwa 900 Einwohner. Anlässlich des 550-jährigen Dorfbestehens organisierte die Gemeinde einen Sponsorenlauf zugunsten der DKMS. Kindergarten- und Grundschulkinder sollten so viel laufen wie sie konnten. Von Verwandten und Freunden erhielten Sie hierfür eine Geldspende. Schließlich kamen nach über 900 gelaufenen Runden 3.333 Euro zusammen.
Der Lauf war für Ende Mai angesetzt. Die Organisatoren hatten für den Tag wahrscheinlich mit sonnigem und warmen Wetter gerechnet. Dann war die Enttäuschung groß, als es am 25. Mai tatsächlich regnete. Die Gemeinde sah den Lauf schon buchstäblich ins Wasser fallen. Schließlich stellte sich heraus, dass im Norden die kleinen Dorfbewohner schon sehr wetterfest und entschlossen sind, für die gute Sache zu kämpfen. Über dreißig Kinder nahmen teil und liefen tapfer Runde um Runde gegen Wind und Wetter an.
Im April fand im Rahmen der 700-Jahr-Feier im hessischen Königstein ein Benefizlauf zugunsten der DKMS statt. Die Mitglieder des dortigen Lions Club Königstein Burg waren durch das Schicksal des Blutkrebspatienten Max aus Kelkheim auf die DKMS aufmerksam geworden. Der Club rief daraufhin alle Einwohner aus dem Umkreis auf, sich für den Lauf anzumelden. Der Erlös aus den gezahlten Startgeldern sollte der DKMS zugute kommen, um die Aufnahme neuer Stammzellspender zu finanzieren. Die Hilfsbereitschaft war so groß, dass mit der Spendensumme in Höhe von 13.000 Euro nun insgesamt 260 neue potenzielle Lebenschancen für Patienten weltweit hinzukommen können.
Unter den über Tausend Läufern befand sich auch ein bei der DKMS registrierter Stammzellspender. Uli Heun aus der nahe gelegenen Ortschaft Dehrn hat bereits zweimal Stammzellen für Blutkrebspatienten gespendet. Der Spender war so von der Aktion überzeugt, dass er schließlich sogar selbst am Zehn-Kilometerlauf in Königstein teilnahm. Dort berichtete er, dass die Stammzellspende "das Beste" war, das er in seinem Leben gemacht hat.
"Dieser Erfolg hat uns überwältigt", erklärte Club-Präsidentin Friederike Kamien während der Übergabe des symbolischen Spendenschecks an DKMS-Mitarbeiterinnen Mareike Kalupke und Nicole Schulte-Nover. "Besser hätte es nicht laufen können. Wir danken den vielen Helfern und Unterstützern, unserem Schirmherrn Bürgermeister Leonhard Helm und natürlich den Sponsoren", fügte die von soviel Engagement sichtlich gerührte Organisatorin hinzu. "Das ist ein schöner Erfolg für das Jubiläumsjahr", fasste Bürgermeister Helm das außerordentliche Ergebnis zusammen.
Der kleine Max aus Kelkheim hatte inzwischen Glück: Sein genetischer Zwilling hat sich als Stammzellspender registriert und Stammzellen für Max gespendet. Nun drücken alle die Daumen, dass Max und weitere Blutkrebspatienten bald wieder ein sorgenfreies Leben führen können.
Christian Hättig ist Mitarbeiter bei der L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg. Vor Kurzem spendete er Stammzellen für eine Blutkrebspatientin in Spanien, die dadurch eine neue Lebenschance erhielt. Der 30-Jährige ist bereits der zweite Mitarbeiter des Unternehmens, das auch schon eine Registrierungsaktion im Mai 2006 an den Standorten der L-Bank in Stuttgart und Karlsruhe durchgeführt hat. Die Geschäftsleitung nahm dies zum Anlass, ihrem Mitarbeiter für seinen selbstlosen Einsatz ihre Anerkennung auszusprechen und eine Dankesurkunde zu überreichen.
"Genetisch gesehen habe ich jetzt eine Zwillingsschwester", freut sich DKMS-Spender Hättig über seine Stammzellspende. Die Spende an sich verlief aus seiner Sicht „einwandfrei“. Die emotionale Erfahrung der Stammzellspende beschreibt er als „ein schönes Gefühl, einem Menschen, das Leben gerettet zu haben, auch wenn man ihn persönlich nicht kennt."
Hättigs Arbeitgeber unterstützt die DKMS bereits seit vielen Jahren. Neben der Registrierungsaktion für die Mitarbeiter spendete das Unternehmen Geld, um die DKMS bei der Aufnahme neuer potenzieller Lebensretter zu unterstützen. "Gerade als Förderbank gehört es zu unseren täglichen Aufgaben, die Lebensqualität der Menschen - vor allem in Baden-Württemberg - zu verbessern. Dass nun schon zum zweiten Mal einer unserer Mitarbeiter einem anderen Menschen die Chance auf ein zweites Leben geschenkt hat, ist natürlich alles andere als alltäglich und freut uns sehr", so Prof. Dr. Manfred Schmitz-Kaiser, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der L-Bank bei der Ehrung seines Mitarbeiters.
Im Rahmen einer Registrierungsaktion bei ihrem Arbeitgeber ließen sich 25 Mitarbeiter der TUJA Zeitarbeit GmbH in Frankfurt als potenzielle Stammzellspender in die DKMS aufnehmen. Die Typisierungskosten in Höhe von 50 Euro je Spender hat der Personaldienstleister komplett übernommen. Durch zusätzliche 250 Euro aus einer Weihnachtsspendenaktion zugunsten der DKMS konnte das TUJA-Team schließlich einen Scheck über 1.500 Euro überreichen.
"Wir haben uns im vergangenen Jahr dazu entschieden, auf Weihnachtsgeschenke für unsere Kunden zu verzichten und uns stattdessen lieber für weitere soziale Zwecke zu engagieren. Da einer unserer Schwerpunkte in Frankfurt im Bereich Pflege und Medizin liegt, fiel die Entscheidung recht schnell“, erklärt Gebietsleiter Andreas Michel. „Wir freuen uns, dass so viele Mitarbeiter bei der Betriebstypisierung mitgemacht haben, denn jeder Einzelne könnte ein Lebensretter sein“, ergänzt die stellvertretende Niederlassungsleiterin Annette Jalufka.
Copyright ©2011 DKMS All rights reserved.





