Marissa und Daniela: Forever Family!

6 Juli 2017

Eine besonders bewegende Reise liegt hinter Daniela. Im April 2017 flog die 30-Jährige in die USA, um dort endlich die Frau zu treffen, der sie mit ihrer uneigennützigen Stammzellspende ein neues Leben geschenkt hatte: Merissa Edwards (40) aus Minnesota. Dort bekam Daniela ein unvergessliches Geschenk, welches sie seither begleitet und an ihre „neue Familie“ erinnert.

Eine besonders bewegende Reise liegt hinter Daniela.

„Forever family, Oct. 31 2014“ und „Danke“, steht auf einem silbernen, Amulett. Daniela trägt es jetzt um den Hals. Es handelt sich bei dem Schmuckstück um ein Geschenk „ihrer Patientin“. „Merissa in die Arme zu schließen hat sich wie Familie angefühlt,“ erzählt Daniela kurze Zeit nach der ersten Begegnung. „Obwohl man sich ja noch nie gesehen hatte, war es so, als würde dort ein Teil von mir stehen. Einfach schön," so Daniela.

 „Danke“, steht auf einem silbernen, Amulett.

Rückblick: Merissa war an Blutkrebs erkrankt und benötigte dringend eine Stammzellspende. Danielas Gewebemerkmale passten und sie spendete am 31. Oktober 2014 ihre Stammzellen. Der Tag, an dem Merissas zweites Leben begann.

Die Spende empfand Daniela insgesamt als unproblematisch. Daniela freute sich sehr, dass sie helfen konnte „Schließlich bekommt man nicht jeden Tag die Chance ein Leben zu retten.“

Daniela freute sich sehr, dass sie helfen konnte.

Im April 2017 war es dann endlich so weit: Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern, macht sich Daniela auf die lange Reise nach Duluth in Minnesota. Als die Familie nach einer 23-stündigen Reise endlich ankommt, wartet Merissa bereits aufgeregt am Gate. Dann ist der Augenblick endlich da: Beide Frauen schließen sich herzlich in die Arme und vom ersten Moment an ist eine Verbundenheit da, die auch in den nächsten Tagen nicht abreißt.

Vom ersten Moment an ist eine Verbundenheit da.

In zehn Tagen können Daniela und Merissa noch Gemeinsamkeiten feststellen: Für beide Frauen steht die Familie an erster Stelle. Beide sind Linkshänderinnen, mögen keine Kidneybohnen, keinen Kaffee – dafür aber Früchtetee. Auch die beiden Ehemänner verstehen sich auf Anhieb, denn beide sind absolute Star Wars-Fans. Viel zu schnell geht die gemeinsame Zeit vorbei. Wieder zurück in Deutschland vermissen die Halfkanns ihre „US-Familie“ sehr. Der Gegenbesuch von Merissa ist schon geplant.

Als Stammzellspender schenken auch Sie Blutkrebspatienten neue Hoffnung. 

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