DKMS 2016: Sensationelle mediale Unterstützung

2016 liegt fast hinter uns – ein Jahr, in dem wir wieder mit vielen Unterstützern daran gearbeitet haben, das Thema Blutkrebs weltweit voranzutreiben.
Das Herz unserer Arbeit sind die Menschen: Dank unserer Stammzellspender haben wir bis heute 60.000 neue Lebenschancen vermittelt (Stand Dezember 2016). Der Anteil der DKMS an den weltweit vermittelten Stammzellspenden liegt derzeit bei 38 Prozent. Dazu kommt: Mehr als eine Million Freiwillige haben sich 2016 bislang als potenzielle Spender an den Standorten Deutschland, Polen, UK und den USA neu in die DKMS aufnehmen lassen. Insgesamt sind es nun 6,9 Millionen Registrierte aus 183 Nationen.
Es sind die persönlichen Geschichten, Zahlen und Fakten, die uns antreiben – und den Blick in die Zukunft richten lassen. Die DKMS baut daher seit einiger Zeit verstärkt auf Forschung, Wissenschaft und Internationalisierung und setzt sich dafür ein, für jeden Patienten einen Spender zu finden oder den Zugang zu Therapien zu ermöglichen. Stillstand kostet Menschenleben.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserem Jahresrückblick, Gesundheit und nur das Beste für 2017! Helfen Sie uns auch weiterhin, Patienten eine Chance auf Leben zu schenken!

Wenn Sie Interesse an einem Interview mit einem DKMS-Spender haben oder an Registrierungszahlen für Ihr Verbreitungsgebiet interessiert sind, sprechen Sie uns jederzeit gerne an.

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Januar 2016

POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS

Erstmalig kooperiert mit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine deutsche Profi-Sportliga über eine gesamte Saison hinweg mit der DKMS. Mit großem Erfolg: Mehr als 5.000 neue, potenzielle Lebensretter wurden so für die DKMS gewonnen. Eine erste tatsächliche Lebenschance konnte durch „Adler Mannheim“-Fan Dario Troncone bereits geschenkt werden. Weiteres sportliches Engagement ist gefragt – die DEL hat es vorgemacht!

POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS

Gleich zu Beginn der Saison produzierte der damalige TV-Partner ServusTV einen speziellen TV-Spot zum Thema „Powerplay gegen Blutkrebs“, der über die Jahreswende hinweg bis in die Playoffs im Umfeld der Übertragungen gezeigt wurde. Die Firma Schanner Eishockey Artikel stellte der DKMS 14 Torhütermasken zur Verfügung, durch die sich die „Goalies“ aller 14 DEL-Clubs mit einer besonderen Aktion einbringen konnten: Sie kreierten individuelle Masken, die zugunsten der DKMS versteigert wurden.

Die Unikate stießen bei den Eishockey-Fans auf riesiges Interesse, entsprechend kamen nach der Bewerbungsphase im Januar am Ende durch die Versteigerungen fast 8.000 Euro zusammen! Ein im März bei der „Gala des deutschen Eishockeys“ in Straubing präsentierter Helm brachte weitere 5.255 Euro für die DKMS ein.

 

Um die ligaweite Kampagne zu einem bundesweiten Erfolg zu führen, brachten sich DEL-Clubs und Partner auf unterschiedliche Weise ein. Zum Heimspiel der Düsseldorfer EG gegen die Kölner Haie bot der DEL-Hauptsponsor XTiP mit einem Gewinnspiel allen Fans die einmalige Gelegenheit, mit ihrem Namen auf den Warm-Up-Trikots der DEG-Spieler verewigt zu werden.

Der Gesamterlös aus den anschließenden Trikotversteigerungen in Höhe von 3.000 Euro spendete XTiP der DKMS zur Finanzierung der Registrierungskosten. An diesen Kosten beteiligten sich zudem die Sennebogen-Stiftung aus Straubing (2.000 Euro) und der Fanbeirat der Hamburg Freezers (1.119 Euro).

Großartig auch der Einsatz von Dario Troncone aus Mannheim. Am 27. April 2016 – nur 80 Tage nach seiner Registrierung bei der DKMS während des DEL-Heimspiels der Adler Mannheim – bekam der 21-Jährige die Nachricht, dass er als Stammzellspender gebraucht wird. In der Kölner Entnahmeklinik CELLEX wurde Dario Troncone Knochenmark entnommen.

Die Erfolgsgeschichte der DEL-Kooperation wäre ohne das Engagement der vielen Eishockey-Fans nicht möglich gewesen. Bei den Registrierungsaktionen der Clubs war es für die Eishockey-Anhänger Ehrensache, die Stände als freiwillige Helfer mit zu besetzen und so möglichst viele Menschen auf die Aktion aufmerksam zu machen. Zu den mehr als 5.000 registrierten Spendern gehören auch Spieler, Trainer und Schiedsrichter.

Mehr zur Kooperation zwischen der DEL und DKMS

Allgemein ist für die DKMS Unterstützung aus dem Bereich Sport sehr wichtig. Denn junge und aktive Menschen kommen besonders häufig als Stammzellspender in Frage. Zudem wissen Sportlerinnen und Sportler – und auch die Fans, Vereine und Verbände – ganz genau, was Zusammenhalt bedeutet und wie wichtig es ist, sich für ein gemeinsames Ziel einzusetzen.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.dkms.de/de/sport

Deutsch-indische Kooperation im Kampf gegen Blutkrebs

Bereits seit 2008 gibt es eine hervorragende Zusammenarbeit der DKMS mit 30 Transplantationskliniken in Indien, darunter in Vellore, Chennai, Mumbai, Bangalore, Kalkutta und Neu-Delhi. Mitarbeiter der DKMS stehen in direktem Kontakt mit Ärzten vor Ort, besuchen und beraten Kliniken und Transplantationseinheiten im Rahmen ihrer Suche nach geeigneten Stammzellspendern. Seit 2014 geht die DKMS noch einen Schritt weiter, indem sie mit dem indischen Bangalore Medical Service Trust (BMST) und der Rotary ttk Blood Bank kooperiert, um gemeinsam die Anzahl der registrierten Spender in Indien zu steigern.

Die DKMS fördert den BMST dabei durch Mitarbeitertrainings und Know-how-Transfer vor Ort und kümmert sich um die HLA-Typisierung der Proben neuer indischer BMST-Spender. Diese werden derzeit vor allem im Rahmen von Betriebstypisierungen aufgenommen.

Bis November 2016 waren es bereits über 6.000 neue potenzielle Spender. Die erste Stammzellentnahme eines indischen Spenders im Rahmen der Kooperation fand im Januar 2016 in Bangalore statt. Ein weiterer wichtiger Ansatz für die DKMS ist es, an ihren existierenden Standorten Personen mit indischer Herkunft als potenzielle Stammzellspender zu gewinnen.

Deutsch-indische Kooperation im Kampf gegen Blutkrebs
 

Die indische Community in UK ist beispielsweise sehr groß, und wir haben dort schon über 31.000 Spender mit indischen oder asiatischen Wurzeln registrieren können. Blutkrebspatienten brauchen Hilfe, überall auf der Welt. Diese Hilfe will die DKMS immer öfter geben.

Doch die Möglichkeiten allein aus Deutschland sind begrenzt, da die für eine Stammzelltransplantation ausschlaggebenden Gewebemerkmale (HLA-Merkmale) vererbt werden und ethnisch unterschiedlich sind. Es ist also für Patienten viel wahrscheinlicher, einen Spender in der gleichen ethnischen Gruppe zu finden. Während in Deutschland inzwischen für rund 85 Prozent der suchenden Patienten ein Spender gefunden werden kann, sieht die Situation in vielen anderen Ländern dramatisch aus. Trotz der stetig steigenden Zahl von hilfsbereiten Menschen gibt es also noch immer viel zu tun. Daher ruft die DKMS dringend Menschen aller Nationalitäten auf, sich registrieren zu lassen und so die lebenswichtige genetische Vielfalt in der Datei allgemein zu erhöhen. Sie haben Interesse an weiteren Informationen zum Thema „genetische Vielfalt“? Dann sprechen Sie uns gerne an unter presse@dkms.de oder 0221 940 582 3311.

Februar 2016

Studentin aus Florida ist sechsmillionste Spenderin

In den USA hat sich mit Miriam Mata aus Pompano Beach (Florida) im Februar die sechsmillionste potenzielle Stammzellspenderin in der Datei der DKMS registrieren lassen. Die junge Frau hatte diesen Entschluss nur zwölf Tage nach ihrem 18. Geburtstag gefasst – mit dem festen Wunsch, vielleicht schon bald einem Blutkrebspatienten helfen zu können

Grafik zur Entwicklung der Spenderzahlen seit 1991.

„Denn welches Gefühl auf der Welt könnte besser sein?“, fragt sie. „Wir sind Miriam und jedem anderen unserer Spender dankbar und sehr stolz auf diese großartige Zahl. In Hinblick auf unsere weltweite Arbeit, viele neue Spender zu gewinnen, um noch mehr Blutkrebspatienten zu retten, ist das ein großer Schritt“, sagt DKMS-Geschäftsführerin Sandra Bothur. Denn weiterhin werden immer wieder neue Spender gesucht, um die genetische Vielfalt der Datei zu erhöhen und das Ausscheiden von Spendern aus Altersgründen auszugleichen.

Die Hilfsbereitschaft ist glücklicherweise ungebrochen: Aktuell sind rund 6,9 Millionen Menschen in der DKMS registriert (Stand Dezember 2016). Allein im Jahr 2016 haben sich mehr als eine Million Freiwillige als potenzielle Stammzellspender in die DKMS-Family aufnehmen lassen. Wenn das Engagement der Menschen weiter so erfreulich hoch bleibt, kann die Sieben-Millionen-Marke voraussichtlich im Januar 2017 geknackt werden.

 

Dass weltweite Hilfe dringend benötigt wird, zeigen die Fakten: Alle 35 Sekunden erkrankt ein Mensch an Blutkrebs. In Deutschland findet immer noch jeder siebte Patient keinen geeigneten Stammzellspender. Für die DKMS Familie mit ihren Standorten in Deutschland sowie in den USA, in Polen, Spanien und in UK ist das ein Ansporn mit Hochdruck immer neue Spender zu gewinnen, den Zugang zu angemessenen Therapien zu verbessern und die Blutkrebsforschung voranzutreiben.

Maerz 2016

17 Lebenschancen für Blutkrebspatienten dank Guido Westerwelles Appell

Guido Westerwelle hat lange gegen den Blutkrebs gekämpft und es war ihm stets ein großes Anliegen auf das Thema Stammzellspende hinzuweisen. Am 18. März stirbt der ehemalige Außenminister der Bundesrepublik Deutschland mit nur 54 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung.

Eine traurige Nachricht, die die Menschen bewegt – und für die er eine eindringliche Botschaft hinterlässt, die jetzt sein Mann Michael Mronz gemeinsam mit der Westerwelle Foundation weiterträgt: Bitte helft anderen Blutkrebspatienten!

Über 40.000 Menschen folgten bislang der eindringlichen Botschaft und forderten ein Registrierungsset an – fast 15.000 neue Spender verzeichnet die DKMS alleine durch die TV-Auftritte bei Günther Jauch (ARD und RTL) und Markus Lanz (ZDF). Bis heute konnten daraus bereits 17 Stammzellspender für Patienten weltweit vermittelt werden – das bedeutet, 17 Chancen auf Leben wurden geschenkt.

17 Lebenschancen für Patienten dank Guido Westerwelles Appell
 

Erst Ende 2015 hatte sich Guido Westerwelle mit seinem Buch „Zwischen zwei Leben“ in der Öffentlichkeit wieder zurückgemeldet. In verschiedenen Talkshows ließ er die Zuschauer offen und tief berührend über seinen Kampf gegen die Leukämie teilhaben. Damit machte er vielen Patienten Mut und schenkte Hoffnung. Ein wichtiges und ausdrückliches Anliegen war es ihm, anderen Patienten zu helfen. Daher betonte er immer wieder gemeinsam mit seinem Mann Michael Mronz, wie wichtig die Registrierung als Stammzellspender sei und rief zur Registrierung bei der DKMS auf.

April 2016

DKMS-Mechtild-Harf-Wissenschaftspreis geht an deutsche Weltklasse-Medizinerin

Prof. Dr. med. Katharina Fleischhauer vom Universitätsklinikum Essen ist Preisträgerin des DKMS-Mechtild-Harf-Wissenschaftspreises 2016. Hintergrund der Arbeit der renommierten Wissenschaftlerin sind die biologischen Grundlagen für den Erfolg oder Misserfolg von Stammzelltransplantationen, die noch nicht hinreichend erforscht sind. Aus diesem Grund arbeitet sie als Direktorin mit ihrem Team am Institut für Zelltherapeutische Forschung der Universität Essen daran, neue Erkenntnisse über die Immunbiologie der Stammzelltransplantation zu gewinnen. Erkenntnisse, die dann durch eine gezielte, optimale Spenderauswahl und Transplantationsnachsorge direkt dem Patienten zugute kommen können.

DKMS-Mechtild-Harf-Wissenschaftspreis geht an deutsche Weltklasse-Medizinerin

„Sie leistet damit als Weltklasse-Medizinerin einen hervorragenden Beitrag“, dankt ihr DKMS-Geschäftsführer Dr. Alexander Schmidt. „Wir sollten nie vergessen: Wir alle hier forschen und arbeiten für andere Menschen, nämlich Blutkrebspatienten, die dringend unsere Hilfe benötigen. Unsere gemeinsame Herausforderung ist – und das macht unsere Arbeit so besonders und inspirierend –, dass wir ihnen diese Hilfe, hoffentlich auch in Zukunft, immer öfter geben können.“

Mit dem DKMS-Mechtild-Harf-Wissenschaftspreis werden Wissenschaftler geehrt, die herausragende Arbeit im Bereich der Forschung und Wissenschaft auf dem Gebiet der Stammzellforschung leisten. Innovative Forschung ist entscheidend im Kampf gegen Blutkrebs. Denn dieser Kampf kann nur dann gewonnen werden, wenn sich weiterhin neue wissenschaftliche Ansätze finden, die Krankheit zu bekämpfen.

 

Aus diesem Grund vergibt die DKMS bereits seit 2001 den DKMS-Mechtild-Harf-Wissenschaftspreis. Anfang April 2016 wurde nun die deutsche Medizinerin und Wissenschaftlerin Prof. Dr. Katharina Fleischhauer am Rande des EBMT-Kongresses in Valencia, Spanien, von Richard Champlin, MD, dem Vorsitzenden des Medizinischen Beirats der DKMS, ausgezeichnet.

Mehr zum DKMS Mechtild Harf Wissenschaftspreis

Internationale Stipendien fuer zwei junge deutsche Wissenschaftlerinnen

Die jungen Forscherinnen Il-Kang Na von der Charité-Universitätsmedizin Berlin und Angela Jacobi von der Technischen Universität Dresden erhielten im April 2016 jeweils ein Stipendium im Rahmen des Mechtild-Harf-Forschungsprogramms. Ausgewählt wurden sie vom Medizinischen Beirat der DKMS, die Förderperiode startete im Juli 2016.

Sekundäre Immundefekte und Infektionen stellen Hauptkomplikationen nach hämatopoetischer Stammzelltransplantation dar – und hier setzt das Forschungsvorhaben von Il-Kang Na ein. Ziel ist, neue Therapiestrategien zur Unterstützung der Immunkompetenz nach Transplantation zu entwickeln.

Angela Jacobi will in ihrer vorgeschlagenen Studie zeigen, dass die mechanischen Eigenschaften von Blutstammzellen neue und unerforschte, aber charakteristische Marker für Stammzellen sind. Somit ist denkbar, dass durch die Bestimmung der mechanischen Eigenschaften eine verbesserte Aufreinigung der Stammzellen für eine effektivere Stammzelltransplantation erfolgen kann.

Angela Jacobi
 

Die Bewerbungsphase für das nächste Jahr läuft aktuell noch bis zum 31. Januar 2017. Start der Förderphase ist der 1. Juli 2017. Bewerber müssen unter anderem über eine abgeschlossene Promotion in einem für das Stipendium relevanten Gebiet verfügen, wobei der Abschluss nicht länger als 12 Jahre zurück liegen darf. Ausdrücklich sind Nachwuchsforscher aus allen Ländern eingeladen, eine Bewerbung einzureichen.__

Hintergrund: Um Forschung und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, vergibt die deutsche __DKMS Stiftung Leben Spenden
jährlich zwei Stipendien im Rahmen des Mechtild-Harf-Forschungsprogramms. Das Programm unterstützt Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Knochenmark- und Stammzellspende, im Bereich hämatopoetischer Zelltransplantation oder zur Untersuchung zellulärer Therapien gegen Blutkrebs. Die finanzielle Unterstützung erfolgt, abhängig vom Projektfortschritt, für maximal drei Jahre mit einer Summe von bis zu 80.000 Euro pro Jahr. Weitere Informationen gibt es hier: Mechtild Harf Research Grant

Mai 2016

25 Jahre DKMS: Die weltweite Mission geht weiter

Mit der Ausweitung ihrer weltweiten Aktivitäten im Kampf gegen Blutkrebs startet die DKMS im Mai in die Feierlichkeiten zu ihrem 25-jährigen Bestehen. Bei einem Pressegespräch am 27. Mai in Berlin gibt die internationale Organisation bekannt, dass sie künftig noch mehr unternehmen wird, um Menschen zur Registrierung als Stammzellspender zu motivieren, Blutkrebspatienten Zugang zu notwendigen Therapien zu ermöglichen und die Weiterentwicklung von Behandlungen zu fördern.

25 Jahre DKMS: Die weltweite Mission geht weiter

„Stillstand kostet Menschenleben. Deshalb streben wir nach einer Zukunft mit mehr Menschen, die den Blutkrebs besiegen“, erklären die DKMS-Geschäftsführer Dr. Alexander Schmidt und Sandra Bothur im Gespräch mit Moderator Markus Lanz die unermüdlichen Bemühungen für Patienten weltweit. Sie präsentieren das neue Logo der Organisation, das zukünftig alle DKMS Länderorganisationen unter einem Dach vereint und der DKMS-Vision Rechnung trägt: „Wir besiegen Blutkrebs“.

„Wir haben in den vergangenen 25 Jahren viel erreicht. Aber wir sind längst nicht am Ende unserer Mission. Angesichts so vieler Patienten in Not müssen wir für jeden Blutkrebspatienten den passenden Spender finden oder ihm den Zugang zu Therapien ermöglichen, und das überall auf der Welt“, bekräftigt DKMS-Gründer Dr. Peter Harf das Versprechen an seine verstorbene Frau Mechtild.

 

Im Rahmen der Geburtstagsfeier in Berlin unter dem Motto „25 Jahre DKMS – Wir feiern das Leben“ trafen sich auch über 20 transplantierte Patienten und ihre Stammzellspender, die eigens für diesen Tag aus vielen Nationen, darunter den USA, UK, Polen, Russland, Chile, Kroatien und Aserbaidschan, angereist waren. Am Abend feierten sie gemeinsam mit der DKMS und rund 300 Gästen, darunter viele Unterstützer und Prominente, im Cafe Moskau. Mit dabei: Schauspieler André Dietz, Sängerin Lena Meyer-Landrut, der ehemalige Handball-Nationalspieler Arnulf Meffle, Sportlerin Ina Menzer, die Schauspielerinnen Sila Sahin, Madlen Kaniuth, Sanam Afrashteh und Mirka Pigulla, Moderatorin Alexandra Polzin und der ehemalige Fußballprof Hans Sarpei. Durch den spannenden Medientalk führte Moderator Matthias Killing. Unterstützt wurde die DKMS im Rahmen der Veranstaltung durch diese Partner: Ambion, Cafe Moskau, Eurowings, Berlin CityTours und visitBerlin.

25 Jahre DKMS – Wir feiern das Leben

Zehntausende setzen am World Blood Cancer Day ein Zeichen

Engagierte Unterstützer weltweit haben den dritten World Blood Cancer Day (WBCD) am 28. Mai 2016 zu einem vollen Erfolg gemacht. Am internationalen Aktionstag im Kampf gegen Blutkrebs setzten tausende Menschen weltweit ein Zeichen der Solidarität mit Blutkrebspatienten. An den DKMS-Standorten in Deutschland, USA, UK, Polen und Spanien bestellten sich – im Rahmen eines gemeinsamen Online-Appells im Monat Mai – mehr als 85.000 Menschen ein Registrierungsset.

Viele ehrenamtliche Helfer informierten über den Kampf gegen Blutkrebs, registrierten Spender oder sammelten Geldspenden. Ob „online“ oder „offline“ – die Botschaft zum WBCD ist nachhaltig: Auf der in diesem Jahr gestarteten Website www.worldbloodcancerday.org luden mehr als 3.500 Menschen Fotos hoch und stellten ihre eigenen Ideen und Aktionen zum WBCD vor.

Zusätzlich teilten mehrere Tausend über ihre Social Media Kanäle den Hashtag #wbcd2016 und zeigten so ihre Solidarität. In UK übernahm Georgia May Jagger die Schirmherrschaft einer Registrierungsaktion beim Parfüm- und Kosmetikkonzern Coty in London, in Polen gab es eine Podiumsdiskussion, in Spanien wurden Unternehmen mobilisiert und in den USA sogar das Empire State Building rot angestrahlt.

Zehntausende setzen am World Blood Cancer Day ein Zeichen!
 

Riesentrubel auch in der Bundeshauptstadt: Bei einem DKMS-Aktionstag in der Mall of Berlin in Kooperation mit Radio ENERGY Berlin setzte der international renommierte Berliner-Mauer-Künstler Kiddy Citny mit einer eigens für den WBCD ins Leben gerufenen „Hands on“-Kunstaktion ein besonderes Zeichen und malte mehrere Gemälde. Auf dem Leipziger Platz gestalteten die „Jungen Wilden“ von Fleurop nach der Idee des Künstlers ein großes &-Zeichen aus rund 3.000 roten Rosen – die später unter anderem von den „Star Wars“-Fans der „German Garrison“ an Interessierte verteilt wurden.
Sie wollen zum 28. Mai 2017 auch eine Aktion starten oder einen Themenschwerpunkt setzen? Dann melden Sie sich gerne schon jetzt unter wbcd@dkms.de.

Juni 2016

Brings helfen Leben retten - Rockband aus Köln begleitet Treffen zwischen Spender und Empfängerin

Seit vielen Jahren macht sich die kölschsprachige Rockband „Brings“ stark im Kampf gegen Blutkrebs. 2011 gab sie etwa allen Besuchern ihrer „Weihnachtsshows“ die Gelegenheit, sich in den Pausen als Stammzellspender registrieren zu lassen. Diese Chance nutzte auch Lorenzo Lombardi aus Siegburg. Nur wenige Monate später wurde er zum Sechser im Lotto für die heute 62-jährige Chatzi Anastasia Nikolaos: Seine Stammzellspende rettete ihr Leben.

Rockband aus Köln begleitet Treffen zwischen Spender und Empfängerin

Pünktlich zum 25-jährigen Bestehen von Brings im Juni dieses Jahres durften sich Chatzi und Lorenzo nun kennenlernen. Die Band ließ es sich nicht nehmen, bei dieser ganz besonderen Begegnung im Kölner Rheinenergie-Stadion hautnah dabei zu sein.

„Bei der momentanen Nachrichtenlage tut es gut, zu sehen, dass Menschen einfach nur handeln, um zu helfen“, sagte Stephan Brings sichtlich gerührt. Empfängerin Chatzi war für das Treffen mit ihrem Lebensretter eigens aus Griechenland angereist.

 

Sie strahlte, sprach davon, „nun auch einen Sohn in Deutschland“ zu haben, und wollte „ihren“ Lorenzo am liebsten gar nicht mehr loslassen.

Ehrensache, dass die Fans auch beim großen Jubiläumskonzert von „Brings“ im Kölner Rheinenergie-Stadion wenige Tage nach dem Treffen wieder aufgerufen waren, sich als Spender registrieren zu lassen. 229 Personen folgten dem Appell. Insgesamt mehr als 600 Personen stehen damit nun aufgrund der Kooperation der DKMS mit Brings als Stammzellspender zur Verfügung. Neben Lorenzo hat noch eine weitere Person einem Patienten eine zweite Chance auf Leben geschenkt. Und mit etwas Glück werden es zukünftig noch viele Spender mehr sein, die dank der Hilfe von Brings, ein Leben retten dürfen.

Wollen Sie ebenfalls über „Freunde für’s Leben“ und das damit verbundene weltweite Solidarprinzip der DKMS berichten? Melden Sie sich einfach unter presse@dkms.de oder 0221 940 582 3311.

MEHR GESCHICHTEN

finden Sie im zweiten Teil unseres Jahresrückblicks 2016.

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