Vereint gegen Blutkrebs - Lübecker engagieren sich für kranke Mutter und Tochter

13 Mai 2014

Helfer mit Luftballons und Handzetteln wiesen am vergangenen Samstag den Weg zur Neuapostolischen Kirche im Ellerbrook in der Hansestadt Lübeck. Über 3.000 Menschen kamen zur Registrierungsaktion der DKMS, um Johanna (6) und ihrer Mutter Diana (32) zu helfen. Beide sind an Blutkrebs erkrankt, eine Stammzellspende ist ihre einzige Chance auf Heilung.

Es war ein großes Glücksgefühl, jemandem helfen zu können.

Dank hundert freiwilliger Helfer konnte die DKMS alle hilfsbereiten Lübecker als potenzielle Spender in die DKMS aufnehmen. Unter den Helfern war auch DKMS-Spender Tim Hardt. Er hat bereits Stammzellen gespendet und konnte so aus erster Hand von seiner Erfahrung berichten, am Eingang Fragen beantworten und eventuelle Ängste vor der Stammzellspende nehmen. „Es war ein großes Glücksgefühl, jemandem helfen zu können. Der Frau geht es jetzt gut. Das zu hören, war ein atemberaubendes Gefühl“.

Einfach sensationell, wie hilfsbereit die Lübecker sind.

Als bei der Aktion zwischendurch das Material knapp wurde, haben Malteser und Arbeiter-Samariter-Bund gemeinsam für Nachschub gesorgt. „Das ist einfach sensationell, wie hilfsbereit die Lübecker sind“, erzählt DKMS-Mitarbeiterin Annika Schirmacher begeistert. Allen Helfern und der finanziellen Unterstützung der Lübecker Firma Dräger verdankt die DKMS, dass die Hilfsaktion für Mutter und Tochter erfolgreich durchgeführt werden konnte. Alle vereint nun die Hoffnung, dass bald ein passender Spender für Johanna und Diana gefunden wird.