"Meine Spende hat bei mir Glückshormone freigesetzt" – Friederike erzählt von ihrer Stammzellspende

25 Oktober 2013

"Im April 2012 habe ich mich beim Bonn-Marathon an einem Stand der DKMS registrieren lassen. Keine acht Wochen später öffnete ich ein Päckchen der DKMS und brauchte ein paar Sekunden, um zu realisieren, dass ich bereits für eine Stammzellspende in Frage komme. Danach erfolgte beim Hausarzt die Blutentnahme für die Bestätigungstypisierung. Einige Wochen später erfuhr ich dann, dass ich wirklich die passende Spenderin für einen Blutkrebspatienten bin, bis ich dann Mitte September in einer Kölner Klinik saß und den Zellseparator dabei beobachtete, wie er Stammzellen aus meinem Blut filtert.

Ich hatte die Chance, ein Leben zu retten. Zum Glück habe ich sie genutzt.

Alles, was ich bis heute weiß, ist, dass meine Stammzellen einem 57-jährigen Spanier womöglich das Leben gerettet haben. Und dass ein Marathon sicherlich mit mehr Anstrengung verbunden ist als der Ablauf einer Stammzellspende. Für mich ein ganz tolles Erlebnis, das ähnlich wie ein Marathon viele Endorphine freisetzen kann!"