„Das sind bisher die schönsten Tage meines Lebens.“ Stammzellspender Niels besucht „seine Patientin“.

Zweimal rettete der Student Niels das Leben der Amerikanerin Jenn. Nach der Diagnose akute Leukämie war schnell klar, dass sie einen Stammzellspender brauchte, um zu überleben. Auch wenn die 44-Jährige noch mit starken Abstoßungsreaktionen zu kämpfen hat, fühlt sie sich nach der Spende gut.

Im Spätsommer war es endlich soweit, Jenn und Niels treffen sich zum ersten Mal. Eigentlich hatten Jenn und ihr Mann Nestor eine Reise nach Deutschland geplant, um sich das letzte Länderspiel von Bastian Schweinsteiger in Mönchengladbach anzuschauen. Kurz zuvor fand dann der Adressenaustausch mit ihrem bis dahin unbekannten Spender statt. Die Überraschung war groß, als Jenn erfuhr, dass Niels aus Witten kommt. Kurzerhand planten sie und Nestor einen Zwischenstopp ein, um Niels zu treffen. Gemeinsam besuchten sie auch das DKMS Büro in Köln und konnten sich bei Schnitzel und Kölsch ganz in Ruhe kennenlernen.

Jenn, Niels und Nestor im Büro der DKMS in Köln.

Im November hieß es dann für Niels: Welcome to America! „Ich kann das alles ganz schlecht in Worte fassen. Ich bin vier Tage hier und es ist so als hätte ich in den Tagen mehr erlebt als jemand, der zwei Wochen hier ist.“ so Niels kurz nach seiner Ankunft bei Jenn und Nestor in Baltimore. „Es ist unfassbar schön, all die Familienmitglieder und Freunde kennenzulernen.

Im November hieß es für Niels: Welcome to America!

Die Reise in die USA war das Geburtstageschenk von Jenn und Nestor an den 21-jährigen aus Witten. Neben einem Besuch im DKMS Büro in New York standen noch jede Menge andere spannende Ausflüge auf dem Programm.

This is why I give!

Der beste Tag war wohl der Besuch bei einem Spiel der Dallas Mavericks. Mark Cuban, der Besitzer der Mavericks hatte sich persönlich dafür eingesetzt, dass Niels seinen Helden Dirk Nowitzki kennenlernen konnte. Für den ausgewiesen Nowitzki-Fan natürlich ein absolutes Highlight: „Dirk ist einfach ein unfassbar sympathischer Kerl! Komplett auf dem Boden geblieben!

Der beste Tag war wohl der Besuch bei einem Spiel der Dallas Mavericks.

Während der 10-tägigen Reise hatten die drei aber vor allem Zeit für sich. Für Niels ein harter Abschied: „Das waren die schönsten Tage meines Lebens, die ich nie vergessen werde. Es ist jetzt nicht einfach „Tschüß“ zu sagen, aber keine Sorge, ich werde definitiv nach Baltimore zurückkehren! Ich bin unglaublich dankbar, hier gewesen zu sein und so tolle Menschen kennenlernen zu dürfen.

Aus vorher unbekannten Menschen, die sich ohne die Stammzellspende wahrscheinlich nie getroffen hätten, hat sich eine besondere Freundschaft entwickelt

Aus vorher unbekannten Menschen, die sich ohne die Stammzellspende wahrscheinlich nie getroffen hätten, hat sich eine besondere Freundschaft entwickelt – und das auf zwei verschiedenen Kontinenten. 

Geschichten wie die von Niels und Jenn sind unser Ansporn!

Geschichten wie die von Niels und Jenn sind unser Ansporn - Wir besiegen Blutkrebs!