Spender werden

Step 1 of 3

Überprüfen Sie die Voraussetzungen

Grundsätzlich kann sich jeder, der in Deutschland lebt, zwischen 18 und 55 Jahre alt und gesund ist, registrieren.

Ihr Alter, Wohnsitz und Ihre Gesundheit sind wichtig.

Überprüfen Sie, ob Sie Spender werden können.

Als registrierter Spender werden Sie vielleicht bald zum Lebensretter!

Wohnen Sie in Deutschland? Oder nicht weiter als 50 km von der deutschen Grenze entfernt?

Sind Sie zwischen 18 und 55 Jahre alt?

Haben Sie eine chronische Krankheit oder gehören Sie einer Risikogruppe an?

Nicht sicher? Einfach kurz überprüfen.

Leiden Sie an einer der folgenden Erkrankungen oder gehören Sie einer der unten genannten Risikogruppen an?

Fragen zu Ausschlusskriterien können Sie telefonisch mit uns klären: 0221-940582-3551

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. Herzinfarkt, Koronare Herzkrankheit)
  • Erkrankungen der Lunge (z. B. schweres Asthma bronchiale)
  • Schwere Nierenerkrankungen
  • Schwere neurologische Erkrankungen
  • Erkrankungen des blutbildenden Systems
  • Thrombosen
  • Krebserkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes)
  • Autoimmunerkrankungen (z. B. Rheuma, Multiple Sklerose)
  • Schwere Infektionskrankheiten (z. B. HIV, Hepatitis C, chronische Hepatitis B)
  • Schwere Allergien
  • Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe für durch Blut übertragbare schwere Infektionen

Die DKMS ist gesetzlich verpflichtet, die Richtlinien der Bundesärztekammer zum Ausschluss von Risikogruppen einzuhalten. Mehr Informationen

Geben Sie Ihre Maße ein

cm ft

Vielen Dank! Sie können Spender werden!

Als registrierter Spender geben Sie Patienten Hoffnung auf eine neue Lebenschance.

Vielen Dank für Ihre Hilfsbereitschaft!

Wir können nur in Deutschland lebende Personen aufnehmen.

 

Schauen Sie bei unseren internationalen Standorten nach.

Oder unterstützen Sie uns mit einer

Geldspende

Vielen Dank für Ihre Hilfsbereitschaft!

Aus medizinischen Gründen müssen Sie zwischen 18 und 55 Jahre alt sein!

 

Sie können trotzdem helfen!

The two ways to donate

You must be willing to donate using either method. The patient's doctor chooses the method that is best for the patient.

Peripheral Blood Stem Cell (PBSC) Donation
This is a non-surgical, outpatient procedure that collects blood stem cells via the bloodstream. During the procedure, your blood is drawn through one arm and passed through a machine that filters out the blood stem cells. The remaining blood is returned to you through your other arm.

To increase your blood stem cells prior to donation, you will receive daily injections of a synthetic protein called filgrastim on the four days leading up to and on the morning of the procedure. The actual donation can take from 4-8 hours over the course of 1-2 days.

Possible Side Effects & Recovery
While taking filgrastim, you may experience flu-like symptoms such as headaches, bone and muscle aches and fatigue. Most side effects should subside within 48 hours of donating. Your stem cells replenish within one week.

Bone Marrow Donation
This is a 1-2 hour surgical procedure performed under anesthesia, so no pain is experienced during the donation. Marrow cells are collected from the back of your hip bone using a syringe.

Possible Side Effects & Recovery
You may experience some pain, bruising and stiffness for up to two weeks after donation. Within a week of donating, you should be able to return to work, school and many regular activities. Your marrow will completely replenish itself within 3-6 weeks.

×

Erfahren Sie mehr über die Registrierung

Stammzellspender werden


Nur ein Drittel der Patienten findet innerhalb der Familie einen geeigneten Spender. Der Großteil benötigt einen nicht verwandten Spender. Die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender außerhalb der eigenen Familie zu finden, liegt bei 1 : 20.000 bis 1 : mehreren Millionen. Unter Umständen findet sich auch unter mehreren Millionen niemand. Deshalb brauchen wir Sie!


Lesen Sie hier grundlegende Informationen zur Stammzellspende.

So werden Stammzellen entnommen

Über die Stammzellspende

Nach der Registrierung stehen Ihre Gewebemerkmale für die Suche von Patienten auf der ganzen Welt zur Verfügung. Sollten Sie der passende Spender für einen Patienten sein, nimmt die DKMS Kontakt mit Ihnen auf.

Periphere Stammzellspende

In ca. 80 Prozent der Fälle werden die Stammzellen der Blutbahn entnommen. Es ist keine Operation notwendig.

Knochenmarkspende

Bei dieser Methode wird dem Spender unter Vollnarkose aus dem Beckenkamm ca. 5 Prozent seines Knochenmarks (nicht Rückenmark) entnommen. Innerhalb von etwa zwei Wochen regeneriert sich das Knochenmark beim Spender.

 

Sollten Sie von uns die Nachricht bekommen, dass Ihre Gewebemerkmale mit denen eines Patienten übereinstimmen, informieren wir Sie eingehend über die nächsten Schritte . Im Folgenden geben wir Ihnen schon einmal eine Übersicht, was Sie in der Regel bis zur Stammzellspende erwartet.

Gesundheitscheck und Bestätigungstypisierung – Confirmatory Typing (CT)

Sie erhalten einen ausführlichen Gesundheitsfragebogen, damit mögliche aktuelle Ausschlusskriterien für eine Spende frühzeitig erkannt werden können. Anschließend erfolgt eine Bestätigungstypisierung (CT), bei der Ihre Gewebemerkmale anhand einer weiteren Blutprobe nochmals analysiert werden.

Des Weiteren wird Ihr Blut auf bestimmte Infektionserreger wie z.B. HIV oder Hepatitisviren geprüft. Anhand dieser Ergebnisse wird entschieden, ob Sie zu hundert Prozent der passende Spender für Ihren Patienten sind. Für Fragen rund um die Stammzellspende steht Ihnen ab diesem Zeitpunkt ein persönlicher Ansprechpartner des medizinischen Service-Zentrums der DKMS (CMS) zur Verfügung. Das medizinische Service-Zentrum ist offizieller Partner der DKMS.

Ihre Entscheidung zum Lebensspender

Ob Sie nach den oben genannten Voruntersuchungen letztendlich als Spender ausgewählt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der gesundheitlichen Situation des Patienten. Werden Sie tatsächlich als Spender ausgewählt, sollten Sie sich endgültig entscheiden, ob Sie für den Patienten zur Verfügung stehen. Nach einer abschließenden gesundheitlichen Untersuchung und Aufklärung durch einen Arzt erfolgt eine schriftliche Einverständniserklärung zur Spende. Die Entscheidung, welches der beiden Verfahren zur Stammzellgewinnung beim Spender angewandt wird, richtet sich nach den Belangen des Patienten. Nach Möglichkeit wird auf die Wünsche des Spenders Rücksicht genommen. Bei beiden Verfahren werden die anfallenden Kosten sowie der Verdienstausfall des Spenders übernommen.

Etwa eine Woche vor dem Transplantationstermin beginnt für den Patienten die Vorbereitungsphase, bei der sein krankes Knochenmark durch Chemo- und unter Umständen auch durch Strahlentherapie zerstört wird. Ab diesem Zeitpunkt kann der Patient ohne nachfolgende Übertragung gesunder Stammzellen des Spenders nicht überleben.

 

So funktioniert's:

Dem Spender wird über fünf Tage hinweg der Wachstumsfaktor G-CSF verabreicht. Dieses Medikament steigert die Anzahl der Stammzellen im peripheren Blut, die dann über ein spezielles Verfahren direkt aus dem Blut gewonnen werden. Die Spende dauert 4-8 Stunden an ein bis zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Dieses Verfahren wird bei der DKMS seit 1996 angewandt. Während der Gabe des Medikaments können grippeähnliche Symptome auftreten. Langzeitnebenwirkungen sind nach dem heutigen Forschungsstand nicht bekannt.

 

Hierbei genügen in der Regel zwei kleine Einschnitte im Bereich des hinteren Beckenknochens. Die Entnahme erfolgt in Bauchlage und dauert etwa 60 Minuten. Bei der Knochenmarkspende beschränkt sich das Risiko im Wesentlichen auf die Narkose. Nach der Entnahme kann für wenige Tage ein lokaler Wundschmerz entstehen – ähnlich dem einer Prellung.

Zur Knochenmarkentnahme bleibt der Spender für 2 bis 3 Tage im Krankenhaus. Anschließend sollte der Spender nach Rücksprache mit der Entnahmeklinik zur Erholung für ein paar Tage Zuhause bleiben.