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Einmal Nordkap und zurück: Rallye-Teams zeigen Flagge für die DKMS

Auf der „Baltic Sea Circle“-Rallye 2022 machten zwei Teams Werbung für die gute Sache:

Letzte Aktualisierung: 19.08.2022

In zu Campern umgebauten Bussen fuhren Darius und Ramona Felski sowie Tobias Hoffmeister und Christoph Müller 16 Tage lang rund 7.500 km um die Ostsee, sammelten Spenden und schafften Aufmerksamkeit für die Arbeit der DKMS.

Stolze 51 Jahre haben die beiden Busse gemeinsam auf dem Buckel, mit denen das „Team Vanksi“, bestehend aus Ramona und Darius, und das Team „Baltic Coast Guard 30“ mit Tobias und Christoph im Juni gemeinsam auf eine abenteuerliche Reise starteten. Ohne GPS-Navigation ging es mit den selbst umgebauten Fahrzeugen durch die Weiten von Schweden, Norwegen, Finnland und Estland – über Autobahnen, wilde Bergserpentinen und raue Schotterpisten. Immer mit dabei: die DKMS. Große Werbebanner mit der Aufschrift: „Registrieren, Blutkrebs besiegen“ zeigten deutlich, in welcher Mission die Vier unterwegs waren: Aufmerksamkeit schaffen für einen einfachen Weg, Leben zu retten. Gleichzeitig sammelten die Motorsportfreunde Geld für unsere gemeinnützige Organisation und ihren Einsatz gegen Blutkrebs. „Wir konnten im Vorfeld, während und nach der Rallye für unseren Charity Partner, also die DKMS, sammeln“, berichtet Darius. „So sind wir auf einen Betrag von 1.200 Euro gekommen. Ein kleiner Beitrag, den wir aber neben der Aufmerksamkeit durch das Logo der DKMS gerne bereitstellen wollten.“


In einem 21 Jahre alten T4 und einem 30 Jahre alten Ford Transit, der in einem früheren Leben dem Roten Kreuz gute Dienste geleistet hatte, waren die beiden Teams während der Rallye mit hunderten anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf der Strecke unterwegs. In gut zwei Wochen haben sie neun Länder durchquert und sich ausschließlich mit Hilfe klassischer Straßenkarten orientiert. Dabei lernten sie kulturreiche Städte und atemberaubende Landschaften kennen. „Es gab so viel Schönes auf der Tour zu bewundern, dass man es gar nicht alles aufzählen kann“, schwärmt Tobias. „Der weite Blick, die hohen Berge, tiefe Fjorde und die gewundenen Straßen, die dort langführten, waren wirklich der Wahnsinn.“

Eine Abenteuerreise der besonderen Maßstäbe also – und immer mit der DKMS auf der Karosserie. Darius zur Motivation, die DKMS zu unterstützen: „Vor vier Jahren bin ich bei einer ähnlichen Rallye mit dem Motorrad auf dem Balkan mitgefahren und habe damals einen DKMS Mitarbeiter kennengelernt. Im Gespräch mit ihm bin ich auf die wichtige Arbeit der DKMS aufmerksam geworden.“ Registriert sei er schön länger, berichtet Darius. „Ab dann ist uns erst aufgefallen, wie viele in der Familie und von den Freunden schon dabei sind. Ein Cousin hat sogar schon Stammzellen gespendet und damit ein Leben gerettet.“ Für Darius sei dies eine bereichernde und positive Erfahrung gewesen. „Deshalb haben wir bei dieser Rallye beschlossen: Wir nehmen die DKMS als Charity Partner auf unserem Wagen mit und leisten damit einen kleinen Beitrag im Kampf gegen Blutkrebs.“


Auch für die beiden Freunde Tobias und Christoph war es wichtig, etwas Gutes zu tun. „Für uns sollte es nicht nur eine Fahrt durch schöne Landschaften sein. Mit der DKMS an Bord hatte es auch einen guten Sinn und Zweck, indem wir auf sie aufmerksam machen konnten“, sagt Christoph, der ebenso wie Tobias seit Jahren als potenzieller Stammzellspender registriert ist. Beide Teams würden gerne noch einmal eine Tour wie den „Baltic Sea Circle“ starten – dann auch wieder gerne mit der DKMS an Bord.

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Weitere Möglichkeiten zu helfen
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