Der entscheidende Moment war ein Gespräch an unserem Aktionsstand. Gemeinsam mit einem Freund blieb Armin beim Glücksgefühle Festival am Hockenheimring stehen und informierte sich. „Alle meine Fragen wurden beantwortet, alle Vorurteile beseitigt“, sagt der 25-Jährige. „Deshalb haben mein Kumpel und ich entschieden, dass nichts dagegen spricht, sich zu registrieren.“
Im Juli 2025 nahm sich der Vermögensberater und Student aus Appenweier im Ortenaukreis erneut Zeit für uns bei der DKMS – diesmal, um tatsächlich Stammzellen zu spenden. Armin war als passender Spender ausgewählt worden. „Für mich war schnell klar: Wenn ich helfen kann, dann tue ich das“, sagt er.
Wie bei jeder Spende gingen medizinische Voruntersuchungen voraus. Das Ergebnis: alles in Ordnung.
Zur Vorbereitung spritzte sich Armin über mehrere Tage den Wachstumsfaktor G-CSF, der die Anzahl der Stammzellen im Blut erhöht. „Die erste Spritze zur Mobilisierung der Stammzellen habe ich mir in einer Parkgarage gesetzt. Mein Unternehmen feierte Jubiläum – und ich habe mich zwischendurch zum Auto geschlichen und mir die Spritze gegeben.“ Die Nebenwirkungen seien gering gewesen: „Es war wie Muskelkater in den Beinen. Etwa so, wie nach dem ersten Fußballspiel nach der Winterpause.“
Die Stammzellspende fand in Stuttgart statt. „Am Abend vor der Spende war ich nervös und habe mir viele Gedanken gemacht. Wie ist die Situation wohl gerade für den Patienten und was macht er gerade durch?“ Die Spende erfolgte als periphere Stammzellentnahme, die wir bei der DKMS in rund 90 Prozent der Fälle einsetzen.
Rückblickend sagt Armin: „Ich war nach der Spende sehr erleichtert, dass alles geklappt hat. Zu wissen, dass mein Einsatz einem Menschen eine neue Chance auf Leben geben konnte, bedeutet mir sehr viel.“ Auch danach engagierte er sich weiter für uns bei der DKMS, zum Beispiel bei einer Schulaktion.
Die Online-Registrierung bei uns dauert nur wenige Minuten: Registrierungsset auf dkms.de anfordern, Wangenabstrich durchführen, Einwilligung unterschreiben und das Set möglichst schnell zurücksenden. Wichtig ist, dass die Probe im Labor ankommt – denn jede nicht zurückgesendete Probe ist eine verpasste Chance auf Leben.


