Komm ins Team DKMS!

Mit deiner Hilfe können wir unsere Trefferquote verbessern und vielen Patient:innen neue Hoffnung schenken. Bist du dabei?

Stell dir vor: Während du ein Match FIFA zockst, erhält ein Mensch in Deutschland die Diagnose Blutkrebs. Noch immer findet eine:r von zehn Patient:innen kein passendes „Match“. Zahllose Menschen benötigen dringend eine lebensrettende Stammzellspende. Und jede:r von euch könnte der perfekte Matchmaker sein und Patient:innen neue Hoffnung schenken. Bist du dabei?

Mach mit und rette Leben!

ranNFL-Netman Christoph "Icke" Dommisch versorgt die Football-Community in Deutschland wöchentlich mit allen Neuigkeiten aus der Welt der NFL - in unserem Clip gibt er euch noch eine ganz wichtige News mit auf den Weg.

Wir sind beim esports.com CUP dabei!

Du fragst dich, welche Content Creator:innen es in FIFA so richtig drauf haben, und ein dickes GG verdienen? Lass es uns gemeinsam herausfinden! Im esports.com CUP treten im November und Dezember jeden Donnerstag kleine und große Streamer:innen wöchentlich gegeneinander an.

Der Host Smexy führt dabei durch das komplette Turnier, spricht mit den Teilnehmer:innen und analysiert die Spiele. Smexy ist das FIFA-Unterhaltungspaket! Auf YouTube lädt er auf täglicher Basis Videos hoch, in denen er alle Details rund um das aktuelle FIFA, sei es Team of the Week, Player Picks oder verschiedene kompetitive Formate abdeckt. Zusätzlich streamed er mehrfach pro Woche auf Twitch.

Ernés emotionale Geschichte

„Damals, von 2002 bis 2013, war ich in einem Fußballverein aktiv und habe einen sehr guten Freund aus meinem Team namens Dennis an Blutkrebs verloren. Über die Jahre im Verein ist man wie eine Familie zusammen groß geworden, und es fällt mir auch jetzt, nach sechs Jahren, sehr schwer, darüber zu reden. Die Diagnose kam aus dem Nichts und die ganze Mannschaft war 2011 total schockiert. Dennis war zu dem Zeitpunkt gerade mal 17 Jahre alt und hatte sein ganzes Leben noch vor sich. Er war immer positiv eingestellt und sagte uns allen: Das wird schon wieder. Macht euch keine Sorgen.

Wir alle glaubten fest daran und dachten, er schafft es. Am Ende hat er den Kampf gegen den Krebs am 1. Juli 2013 verloren und ging mit 19 Jahren von uns. Ich möchte wirklich, dass niemand in diese Situation kommt und so etwas erleben muss. Es tut mir einfach im Herzen weh, dass so ein guter Mensch, der immer gesund gelebt hat und positiv zu allem eingestellt war, so früh von uns gehen musste. Noch heute, wenn ich zum Friedhof gehe und die Eltern sehe, zerbricht es mir das Herz. Ich möchte euch damit zeigen, dass es jeden treffen kann – egal wie alt man ist oder wie man sein Leben führt. Deshalb würde es mich sehr freuen, wenn jeder, der das hier gerade gelesen hat, sich registriert und somit anderen Menschen helfen kann, dieses Schicksal zu vermeiden. – Erné

Stylo ist bereits am Start!

Meine Frau war damals der Impulsgeber, damit ich mich registriere. Es hat kein Jahr gedauert, und schon konnte ich einem Menschen mit meinen Stammzellen helfen. Ich würde keine Sekunde zögern und es erneut machen. Ich hoffe, dass ich jetzt der Impulsgeber für viele weitere Spender sein kann.“ – Matthias „STYLO“ Hietsch

Mit Megabit und SV Werder Bremen gegen Blutkrebs

„Mein Verein, der SV Werder Bremen, engagiert sich schon seit Jahren gemeinsam mit der DKMS im Kampf gegen den Blutkrebs. Ich freue mich, ein Teil dieses Engagements zu sein, und möchte dabei helfen, möglichst viele Menschen zu einer Registrierung als Stammzellspender zu bewegen.“ – Michael „MegaBit“ Bittner

Komm ins Team DKMS! Mit deiner Hilfe können wir unsere Trefferquote verbessern und vielen Patient:innen neue Hoffnung schenken. Bist du dabei?

Wie funktioniert’s?

So kannst du dich registrieren:

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Was ist Blutkrebs?

Blutkrebs ist ein Sammelbegriff für verschiedene bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems, bei denen Blutzellen entarten und sich unkontrolliert vermehren. Diese entarteten, bösartigen Zellen verdrängen die roten Blutkörperchen (Erythrozyten), die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und die Blutplättchen (Thrombozyten).

Rote Blutkörperchen transportieren normalerweise Sauerstoff, weiße Blutkörperchen bekämpfen Infektionen und Blutplättchen stoppen Blutungen. Werden diese gesunden Blutzellen von funktionsuntüchtigen, kranken Zellen verdrängt, kann das Blut seine lebensnotwendigen Aufgaben nicht mehr übernehmen.

Was sind Stammzellen?

Die Stammzellen, die für eine Transplantation benötigt werden, befinden sich im Knochenmark aller Knochen, in hoher Konzentration vor allem im Beckenkamm und in geringer Konzentration auch im peripheren Blut. Stammzellen sind die Mutterzellen aller Blutzellen und für die Blutbildung zuständig.

Wie funktioniert die Registrierung?

Über unser Online-Formular kannst du dir das Registrierungsset ganz bequem nach Hause schicken lassen. Mit den beigefügten Wattestäbchen nimmst du jeweils einen Abstrich deiner Wangenschleimhaut und schickst die Stäbchen samt unterschriebener Einverständniserklärung an unser Labor zurück. Nach der Registrierung werten wir die relevanten Gewebemerkmale im Labor aus und stellen anschließend das Ergebnis der Probe pseudonymisiert für den weltweiten Patientensuchlauf zur Verfügung.

Wie läuft eine Stammzellspende ab?

Es gibt zwei verschiedene Methoden, Stammzellen zu spenden: die periphere Stammzellentnahme und die Knochenmarkentnahme.

Die periphere Stammzellentnahme kommt derzeit mit circa 90 Prozent am häufigsten zum Einsatz. Bei dieser Methode werden die Stammzellen über ein spezielles Verfahren (Apherese) aus dem Blut gewonnen. Die Ärztin oder der Arzt legt dazu jeweils einen Zugang in beide Armvenen, ähnlich der Blutspende. Zuvor erhalten alle Spender:innen über fünf Tage hinweg ein Medikament mit dem Wachstumsfaktor G-CSF. Der hormonähnliche, körpereigene Stoff G-CSF sorgt für eine vermehrte Produktion von Stammzellen und deren Ausschwemmung in die Blutbahn. Die periphere Stammzellentnahme dauert normalerweise drei bis höchstens fünf Stunden. In der Regel können unsere Spender:innen die Entnahmeklinik noch am selben Tag verlassen. Nur sehr selten wird ein zweiter ambulanter Entnahmetag notwendig.

Die Knochenmarkentnahme kommt bei etwa 10 Prozent der Stammzellspenden zum Einsatz. Bei der Knochenmarkentnahme wird den Spender:innen in einer zertifizierten Entnahmeklinik unter Vollnarkose circa ein Liter Knochenmark-Blut-Gemisch aus dem Beckenkamm entnommen. Das sind etwa fünf Prozent des Gesamtknochenmarks. Das Knochenmark regeneriert sich innerhalb weniger Wochen. Im Anschluss an die Knochenmarkentnahme ist es möglich, dass für wenige Tage ein lokaler Wundschmerz auftritt, ähnlich dem bei einer Prellung. Zur Knochenmarkentnahme bleiben unsere Spender:innen normalerweise für ein bis zwei Nächte im Krankenhaus. Anschließend raten unsere Ärzt:innen dazu, sich nach Rücksprache mit der Entnahmeklinik noch einige wenige Tage zu Hause zu erholen. Das gesundheitliche Risiko der Knochenmarkentnahme ist gering. Es beschränkt sich im Wesentlichen auf das allgemeine Risiko, das mit jeder Operation unter Vollnarkose einhergeht. Um vermeidbare Risiken auszuschließen, hat für uns die sorgfältige medizinische Voruntersuchung unserer Spenderinnen und Spender höchste Priorität.

Warum sind besonders junge, männliche Registrierte wichtig?

Junge, männliche Spender zwischen 18 und 30 Jahren sind für uns besonders wichtig, da sie die am häufigsten angefragten Spender sind. Da es zudem mehr männliche als weibliche Blutkrebspatient:innen gibt und sich das gleiche Geschlecht bei Spender:in und Empfänger:in günstig auswirkt, werden auch mehr männliche Spender benötigt. Zuletzt sind junge Männer langfristiger als Spender verfügbar, da sie nicht schwanger werden und in dieser Zeit für die Spende ausfallen können. Deshalb sind junge Männer im Kampf gegen Blutkrebs besonders wertvolle Mitstreiter!

Wie bin ich bei der Spende abgesichert?

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt alle Personen, die sich im Interesse anderer oder der Allgemeinheit besonders einsetzen. Der Versicherungsschutz besteht kraft Gesetzes, ohne dass es dazu einer gesonderten Versicherung bedarf, und umfasst unter anderem Blutspender sowie Spender körpereigener Gewebe. Somit besteht auch für alle Knochenmark- und Stammzellspender dieser gesetzliche Versicherungsschutz. Daher sind der evtl. operative Eingriff bei einer Knochenmarkentnahme sowie die periphere Stammzellentnahme versichert. Mitversichert sind auch die An- und Abreise zur und von der Entnahmeklinik. Des Weiteren schließt die DKMS eine zusätzliche private Unfallversicherung für den Spender ab. Diese kann mit einer Einmalleistung eintreten, wenn eine dauerhafte, medizinisch begründete körperliche Einschränkung festgestellt wurde, die eindeutig durch die Stammzellspende verursacht ist.

Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?

In der Entnahmeklinik stellen Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der sogenannten Spendervoruntersuchung die medizinische Eignung des Spenders oder der Spenderin fest – unter anderem durch Anamneseerhebung, eine körperliche Untersuchung und die Bestimmung von Laborwerten. Außerdem erfolgt ein persönliches Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt der Entnahmeklinik. Im Fall einer operativen Knochenmarkentnahme klärt außerdem eine Anästhesistin oder ein Anästhesist über Narkoserisiken auf.

Erst wenn alle Untersuchungen ergeben haben, dass eine Spende gesundheitlich unbedenklich ist, findet diese tatsächlich statt.

Im Vorfeld einer peripheren Stammzellspende erhält der Spender über einen Zeitraum von fünf Tagen den Wirkstoff G-CSF verabreicht, der für eine erhöhte Ausschwemmung der Stammzellen ins Blut sorgt. Als häufige Nebenwirkungen während der Behandlung geben die Spender Knochen- und Muskelschmerzen oder eine Erhöhung der Körpertemperatur an, seltener auch andere Nebenwirkungen wie z.B. Übelkeit. Die Beschwerden lassen nach Absetzen der Medikation in der Regel innerhalb weniger Tage nach.

Im Anschluss an die Knochenmarkentnahme ist es möglich, dass für wenige Tage ein lokaler Wundschmerz auftritt, ähnlich dem bei einer Prellung. Das gesundheitliche Risiko der Knochenmarkentnahme ist gering. Es beschränkt sich im Wesentlichen auf das allgemeine Risiko, das mit jedem chirurgischen Eingriff einhergeht (Infektion, Blutergüsse, Wundheilungsstörungen). Um vermeidbare Risiken auszuschließen, hat für uns die sorgfältige medizinische Voruntersuchung unserer Spenderinnen und Spender höchste Priorität.

Muss ich die Registrierungskosten selbst übernehmen?

Eine Registrierung als Stammzellspender ist eine freiwillige Leistung. Ebenso freiwillig sollte es jedoch für jeden neuen Spender sein, die Kosten für seine Registrierung zu übernehmen. Viele unserer Spender tun dies bereits, und wir sind ihnen dafür sehr dankbar. Wir können und wollen niemanden zur Kostenübernahme verpflichten, sondern appellieren an die allgemeine Spendenbereitschaft, um unsere Datei weiter ausbauen und optimieren zu können und den Kampf gegen Blutkrebs weiter voranzutreiben. Grundsätzlich gilt: Wir freuen uns über jede Spende! Denn jeder Euro hilft uns, mehr zweite Lebenschancen zu ermöglichen.

Registriere dich als Stammzellspender:in und ermögliche eine zweite Chance auf Leben!

Was passiert nach der Registrierung?

Wenn deine Gewebemerkmale mit denen einer Patientin oder eines Patienten übereinstimmen, kontaktieren unsere Mitarbeiter:innen dich umgehend. Wir fragen dich, ob du grundsätzlich nach wie vor zu einer Stammzellspende bereit bist. Wenn du dies bestätigst, sind zunächst ein paar Tests und Fragen notwendig, um herauszufinden, ob du zuverlässig als Spender:in infrage kommst. Am Anfang steht ein ausführliches Informationsgespräch, in dem wir dich über die nächsten Schritte informieren und dir alle deine Fragen rund um die Stammzellspende gerne beantworten.


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