Blut rettet Leben - Auch ohne Blutspende!

Um zu überleben sind viele Blutkrebspatienten auf die Hilfe eines passenden Spenders angewiesen. Im Gegensatz zur Blutspende wird jedoch kein Blut abgenommen gesammelt sondern sogenannte Stammzellen, die aus dem Blut heraus gefiltert werden.

Menschen die grundsätzlich an einer Blutspende interessiert sind können auch als potenzielle Stammzellspender Gutes tun und Blutkrebspatienten neue Hoffnung schenken. Um sich potentieller Spender zu registrieren muss nicht mal ein Tropfen Blut abgenommen werden, es reicht ein einfacher Wangenabstrich mit unserem Registrierungsset.

Einfach online das Registrierungsset anfordern und zum potentiellen Lebensretter werden!

Spender werden

Ein Großteil der Patienten benötigt einen nicht verwandten, fremden Spender. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender außerhalb der Familie zu finden sehr gering. Die Kombinationsmöglichkeit der HLA-Merkmale, von denen es mehr als 10.000 Ausprägungen gibt, sind sehr groß.

Um Blutkrebspatienten als Stammzellspender helfen zu können, muss der Spender in einer Stammzellspenderdatei registriert sein. Denn nur dann kann überprüft werden, ob die Gewebemerkmale (HLA-Merkmale) mit denen eines Patienten übereinstimmen.

 

Für Marlon gab es keinen Kindergarten und auch kaum Freunde im gleichen Alter. Seine frühe Kindheit verbringt Marlon fast ausschließlich in Kliniken und kämpft gegen die Krankheit an. Marlon braucht in dieser Zeit viel Kraft, verliert aber nie seine Lebensfreude. Erst drei Jahre nach der Diagnose kam endlich die rettende Nachricht: Ein passender Spender wurde gefunden! Marlon hat es geschafft und kann heute ein ganz normales Leben führen.

Die schlimmen Zeiten im Krankenhaus gehören endlich der Vergangenheit an. Leider haben viele Patienten nicht so viel Glück wie Marlon. Noch immer findet allein in Deutschland jeder siebte Patient keinen passenden Spender. Helfen Sie mit und geben Sie Blutkrebspatienten neue Hoffnung. Registrieren Sie sich als potenzieller Stammzellspender!

Um herauszufinden ob Sie für einen Blutkrebspatienten weltweit in Frage kommen, reicht ein einfacher Wangenabstrich mit unseren speziellen Wattestäbchen in der Regel aus. Einfach online unser kostenloses Registrierungsset anfordern und zum potentiellen Lebensretter werden!

Spender werden

DIE BLUTGRUPPE

Wenn Ihre Gewebemerkmale zu denen eines Patienten passen, wird dies durch eine Blutprobe von Ihnen nochmals bestätigt und weitere Blutwerte werden ermittelt.

Die Blutgruppe ist für die Stammzellspende nicht ausschließlich relevant. Hier kommt es vielmehr auf die Gewebemerkmale (HLA-Merkmale) an, die zwischen Spender und Patient möglichst zu 100% übereinstimmen müssen.

Generell kann ein Spender für einen Patienten mit einer anderen Blutgruppe spenden. Falls die Blutgruppen nicht übereinstimmen, sind allerdings vor der Transplantation vorbeugende Maßnahmen nötig, um eine Unverträglichkeitsreaktion zu verhindern.

DIE PERIPHERE STAMMZELLENTNAHME

Das Verfahren ist bei 80% der Spenden ähnlich einer Blutplasmaspende.

In ca. 80 Prozent der Fälle werden die Stammzellen aus der Blutbahn entnommen. Dieses Verfahren ähnelt einer Dialyse. Es ist keine Operation notwendig. Dem Spender wird über fünf Tage hinweg ein Wachstumsfaktor (G-CSF) verabreicht. Das Medikament steigert die Anzahl der Stammzellen im peripheren Blut, die dann über ein spezielles Verfahren direkt aus dem Blut gewonnen werden.

Die Spende dauert in der Regel 4-8 Stunden an ein bis zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Dieses Verfahren wird bei der DKMS seit 1996 angewandt. Während der Gabe des Medikaments können grippeähnliche Symptome auftreten. Langzeitnebenwirkungen sind nach dem heutigen Forschungsstand nicht bekannt.

DIE KNOCHENMARKENTNAHME

In ca. 20 Prozent der Fälle wird eine Knochenmarkentnahme aus dem Beckenkamm durchgeführt.

Bei 20% aller Spenden wird unter Vollnarkose Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen.

Bei dieser Methode wird dem Spender unter Vollnarkose aus dem Beckenkamm ca. 5 Prozent seines Knochenmarks entnommen. Innerhalb von etwa zwei Wochen regeneriert sich das Knochenmark beim Spender. Hierbei genügen in der Regel zwei kleine Einschnitte im Bereich des hinteren Beckenknochens. Die Entnahme erfolgt in Bauchlage und dauert etwa 60 Minuten.

Bei der Knochenmarkspende beschränkt sich das Risiko im Wesentlichen auf die Narkose. Nach der Entnahme kann für wenige Tage ein lokaler Wundschmerz entstehen – ähnlich dem einer Prellung. Zur Knochenmarkentnahme bleibt der Spender für 2 bis 3 Tage im Krankenhaus. Anschließend sollte der Spender nach Rücksprache mit der Entnahmeklinik zur Erholung für ein paar Tage zuhause bleiben.

Leben retten kann einfach sein!

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