Eine Tasche mit einer Stammzellspende wird über einen Flur getragen
Ablauf der Spende

Transport der Stammzellen

Nach der Stammzellentnahme gilt es, sehr schnell zu sein: Die Stammzellen müssen innerhalb von 72 Stunden bei der Patientin oder dem Patienten sein. Eine Kurierin oder ein Kurier bringt sie persönlich dorthin – eine höchst wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe!

Blutkrebs macht nicht an Landesgrenzen halt. Damit Patientinnen und Patienten rechtzeitig behandelt werden können, müssen Stammzellen nach der Entnahme schnell und sicher vom Entnahmezentrum in die Transplantationsklinik gelangen. Ein Prozess, der sorgfältig geplant ist. Hinter den Kulissen organisieren wir den Transport gemeinsam mit erfahrenen Kurierunternehmen. Dabei arbeiten wir mit den langjährigen Partnern Life Couriers und time:matters zusammen.

Sorgfältig koordiniert – persönlich begleitet

Die Kurierinnen und Kuriere übernehmen eine entscheidende Aufgabe: Sie holen das Transplantat persönlich im Entnahmezentrum ab, behalten es während der gesamten Reise bei sich und übergeben es im Transplantationszentrum. Damit alles reibungslos läuft, erhalten sie vorab alle erforderlichen Informationen, eine Transportbox und die Dokumentenmappe. Die spezielle, bruchsichere Transportbox sorgt dafür, dass die notwendige Kühlung über den gesamten Zeitraum erhalten bleibt. Je nach Land gelten unterschiedliche Regelungen, die im Ablauf berücksichtigt werden müssen. Sobald der Transport startet, dokumentiert die Kurierperson den Transportverlauf und meldet sich bei den jeweiligen Standorten, damit alle Beteiligten jederzeit wissen, wo sich die Stammzellen befinden und ob der Zeitplan eingehalten wird.

Foto aus dem Collection Center: Zwei Mitarbeiterinnen dokumentieren die Übergabe der Stammzellen
Die Übergabe der Stammzellen wird genauestens dokumentiert
Foto von zwei Mitarbeiterinnnen - einer nimmt Stammzellen in einer Transportbox entgegen, die andere dokumentiert den Prozess
Der Kurier nimmt die Stammzellen entgegen und packt sie in eine spezielle Transportbox um.

Eine Aufgabe mit maximaler Verantwortung

Unterwegs zählt vor allem eines: Das Transplantat darf nicht aus den Augen gelassen werden. Stammzellkurierinnen und -kuriere reisen deshalb mit minimalem Gepäck und nehmen die Transportbox überallhin mit. Selbst an Sicherheitskontrollen wird sie besonders behandelt, damit sie nicht durch Röntgenstrahlung im Scanner belastet wird. Erst in der Transplantationsklinik geben die Kurierinnen und Kuriere das Transplantat aus der Hand. Auch dort wird im Vier-Augen-Prinzip noch einmal gemeinsam kontrolliert und dokumentiert.

Diese Aufgabe ist hochverantwortlich, denn jede Stunde zählt. Nur wenn die Stammzellen rechtzeitig und in einwandfreiem Zustand eintreffen, kann die Transplantation wie geplant stattfinden.

Vor der Übergabe im Entnahmezentrum werden alle Angaben im Vier-Augen-Prinzip geprüft, besonders die Spender- und Patientennummer. So stellen die Teams sicher, dass das Transplantat eindeutig zugeordnet ist und bei der Patientin oder dem Patienten ankommt, für die oder den die Spende vorgesehen ist. Wer spendet und wer empfängt, bleibt für die Kurierin oder den Kurier anonym. Wichtig ist erstmal nur, dass alles pünktlich ankommt.

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Weitere Möglichkeiten zu helfen

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