Finanzielle Fragen

Warum fragt die DKMS nach Geldspenden?

Die DKMS ist für den weiteren Ausbau der Datei auf Geldspenden angewiesen. Denn obwohl die Kosten, die für die Registrierung anfallen, im Laufe der Zeit deutlich gesunken sind – von anfänglich 600 DM auf heute 35 Euro – müssen sie dennoch aus Spenden generiert werden. Leider lässt sich diese Preisspirale nicht beliebig weiter nach unten drehen, ohne von unserem Qualitätsanspruch abzuweichen.

Als die DKMS 1991 gegründet wurde, erhielten wir für mehrere Jahre eine Anschubfinanzierung von der Deutschen Krebshilfe und dem Bundesministerium für Gesundheit. Diese Hilfen liefen aber Ende 1994 aus.

Wie finanziert sich die DKMS?

Bis 1994 wurde die DKMS von der Deutschen Krebshilfe und dem Bundesministerium für Gesundheit finanziell unterstützt. Seitdem stützt sich unsere Finanzierung auf zwei Säulen: Zum einen erhalten wir Geldspenden von Privatpersonen und Unternehmen. Zum anderen erhält die DKMS Kostenerstattungen der Krankenkassen für die Pflege der Datei, die Durchführung von weiterführenden Laboruntersuchungen und die Organisation von Stammzellentnahmen.

Weitere Informationen finden Sie in unseren Jahresberichten.

Erhalte ich eine Zuwendungsbescheinigung / Spendenbescheinigung für meine Geldspende?

Ab einem Betrag von 50 Euro stellen wir Ihnen gerne eine Zuwendungsbestätigung aus, die Sie steuerlich geltend machen können. Bitte teilen Sie uns hierfür Ihren Namen und Ihre Adresse im Verwendungszweck mit.

Hinweis zur Zuwendungsbestätigung: Wir sind wegen Förderung mildtätiger Zwecke und folgender gemeinnütziger Zwecke, Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaftssteuerbescheid des Finanzamtes Tübingen StNr. 86168/15007 vom 30.05.2017 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.

Es wird bestätigt, dass die Zuwendung nur zur Förderung mildtätiger Zwecke und folgender gemeinnütziger Zwecke, Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, verwendet wird.

Warum bezahlt die Krankenkasse meine Typisierung nicht?

Die Krankenkassen dürfen laut Bestimmungen des Sozialgesetzbuches V (SGB V) lediglich die Behandlungskosten zur Genesung der Versicherten tragen. Kommen Sie dagegen als Spender in Frage, übernimmt die Krankenkasse des Patienten alle weiteren Kosten, die durch eine eventuelle Stammzelltransplantation entstehen. Dies sind z.B. weiterführende Untersuchungen Ihres Blutes sowie die Kosten, die im Rahmen Ihrer Stammzellspende im Krankenhaus entstehen, wie auch Ihre Reisekosten und der eventuelle Verdienstausfall.

Die Krankenkassen unterstützen uns u.a. bei der sogenannten Bestandspflege. Für unsere Arbeit ist die Qualität der Spender-Daten z.B. hinsichtlich der Aktualität der Adressen sehr wichtig. Dies ist ein Grund dafür, dass die DKMS allen potenziellen Stammzellspendern eine DKMS-Spendercard zuschickt und einmal im Jahr mit dem Spendermailing anschreibt. Auf diese Weise überprüfen wir die Adressen und halten Sie über alles Neue auf dem Laufenden.

Wer trägt die Kosten, wenn ich für einen Patienten Stammzellen spende?

Die Krankenkasse des betroffenen Patienten bezahlt alle notwendigen Untersuchungen und Behandlungen im Vorfeld der Spende sowie Ihren eventuellen Krankenhausaufenthalt. Ebenso übernimmt sie die Kosten eines eventuellen Verdienstausfalls, Reisekosten und andere nichtmedizinische Aufwendungen. Die DKMS organisiert die An- und Abreise für Sie und übernimmt auch alle anfallenden Kosten inklusive Ihres Verdienstausfalls. Bei allen möglichen Fragen im Zusammenhang mit einer Stammzellspende stehen die Mitarbeiter der Work-up-Abteilung derDKMS Ihnen beratend zur Seite.

Wie kann ich meine Kontodaten ändern?

Ihre neuen Kontodaten können Sie uns ganz einfach und unkompliziert per E-Mail mitteilen.
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