Eine Nachricht vom kleinen Paul

2 Januar 2018

Paul hat dank eines Stammzellspenders eine zweite Chance auf Leben erhalten. Aufgrund einer schweren Stoffwechselerkrankung musste vor 2 Jahren dringend ein Stammzellspender gefunden werden, damit Paul überlebt. Zum Glück geht es dem kleinen Sonnenschein heute wieder gut. Tausende Menschen sind damals dem Aufruf gefolgt und haben sich für Paul und andere Patienten als potenzielle Lebensretter registriert. Noch immer erreichen uns Fragen zu Pauls aktuellem Zustand. Paul und seine Familie haben sich die Zeit genommen und einen ergreifenden Brief geschrieben:

„Bitte seid nicht sauer, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Einfach nur purer „Alltagsstress“. Ihr kennt das, Aufstehen, Zähneputzen, Kita, und dann das gesamte Abendprogramm.

Dank eines Stammzellspenders geht es Paul heute gut

Also, um es kurz zu sagen, mir geht es den Umständen entsprechend gut. Der Doc mit dem komischen Namen aus Jena hat ja gesagt, dass ich ein „Vorzeigepatient“ bin. Also, alles gut. Okay, das mit dem Sprechen klappt noch nicht so gut. Aber ich fange damit an. Die ersten Sprachmuskeln bilden sich, sagt die Logopädin. Ich trainiere auch ganz viel mit Mama. Wenn ich dann mal richtig quasseln kann, werden sich meine Alten wundern.

Paul kurz vor seiner Stammzelltransplantation

In der Zwischenzeit hatte ich krankheitsbedingt eine Operation an beiden Händen. Aber ich war ernsthaft nur 2 Tage außer Gefecht, musste aber leider wieder 5 Tage in der Klinik bleiben und durfte 14 Tage nicht zu meinen Freunden in die Kita.

Wie jedes Kind wurde ich mal krank. Hatte aber meist „nur“ Fieber mit einem Infekt. Papa und Mama sind abwechselnd mit mir zu Hause geblieben. Trotz Fieber habe ich Papa so fertig gemacht, dass er viele neue graue Haare bekommen hat und sich immer auf das Heimkommen von Mama gefreut hat. Ich bin halt ein absolutes Energiebündel.

Paul als kleiner Patient

Aber dieses Energiebündel bin ich nur Dank Eurer Hilfe. Ihr habt mir und vielen anderen Pauls das Leben uneigennützig gerettet. Dafür danke ich Euch!

Übrigens hat Onkel Jörg von der Firma „Foto-Mäuse“ das Bild oben von mir und Mama gemacht.

Liebe Grüße

Euer Paul.“