Kontakt zum Patienten

Wie geht es „meiner“ Patientin oder „meinem“ Patienten?

Oftmals ist dies die Frage, die DKMS Spender:innen am meisten bewegt. Viele von ihnen fühlen sich mit ihrem „genetischen Zwilling“ von Anfang an tief verbunden – obwohl sie ihn oder sie noch gar nicht kennengelernt haben.

Letzte Aktualisierung: 10.03.2021

Ob und inwieweit du als Spender:in Informationen über den Gesundheitszustand „deiner“ Patientin oder „deines“ Patienten erhältst, richtet sich nach den Regeln des jeweiligen Landes, in dem die Transplantation stattfindet. In vielen Ländern erfragen wir als DKMS drei Monate nach der Spende den Gesundheitszustand beim Transplantationsklinikum. Je nach Land und Klinik kann es einige Zeit dauern, bis wir eine Antwort bekommen. Sobald wir Informationen über den Gesundheitszustand erhalten, benachrichtigen wir dich sofort.

Darüber hinaus gibt es Länder – zum Beispiel die USA oder die Niederlande – in denen uns die Kliniken im ersten Jahr nach der Transplantation automatisch über den Gesundheitszustand der Empfängerin oder des Empfängers deiner Stammzellen informieren. Dies dauert meist deutlich länger als drei Monate. Auf deinen Wunsch hin sind außerdem weitere Gesundheitsanfragen jeweils zum Jahrestag der Transplantation möglich. Einzelne Kliniken und Länder geben generell keine oder nur einmalige Informationen zum Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten an uns weiter.

Wenn du keine Informationen zum Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten erhalten möchtest, teile uns dies bitte mit. Wir berücksichtigen dein Anliegen umgehend. Selbstverständlich ist es jederzeit möglich, deine Entscheidung zum Erhalt von Gesundheitsinformationen zu ändern – eine kurze Nachricht an uns genügt.

Hast du dazu Fragen oder möchtest du mehr zu den individuellen Regelungen der einzelnen Länder erfahren?

Dann kannst dich gerne an uns wenden! Du erreichst uns unter der Telefonnummer 07071 943-2303 oder unter donor2patient@dkms.de

Weitere Möglichkeiten zu helfen

Du kannst die DKMS auf vielfältige Weise unterstützen und damit Blutkrebspatienten eine zweite Chance auf Leben schenken.
Diese Seite wurde aktualisiert. Bitte lade die Seite neu